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Ökostrom

Ökostrom

In Zeiten, in denen der Umwelt- und Klimaschutz in das Bewusstsein weiter Kreise der Bevölkerung vorgedrungen sind, sieht sich jeder einzelne Mensch in zunehmendem Maße verpflichtet, seinen Beitrag zu leisten. Eine einfache und unkomplizierte Möglichkeit ist zuhause nur noch Ökostrom zu verbrauchen.

Was ist Ökostrom?

Allgemein versteht man darunter jede Art von Strom, die mithilfe erneuerbaren Energien produziert wird, und das auf ökologisch vertretbare Weise. Zu diesen regenerativen Energien gehören unter anderem die Wasser-, Wind- und Solarenergie sowie Geothermie und Biomasse, wobei in Deutschland Wind- und Wasserkraftwerke die größte Bedeutung haben. Gerade bei letzteren ist der Aspekt der ökologischen Vertretbarkeit ein wichtiges Kriterium, das fast ausschließlich kleine Anlagen erfüllen. Großprojekte, wie im Extremfall der Drei-Schluchten-Staudamm in China, können wegen der starken Eingriffe in die Ökologie schlichtweg keinen Ökostrom liefern, auch wenn die Stromerzeugung selbst vollkommen sauber erfolgt.

Einen weiteren Streitfall stellen effiziente Kraftwerke dar, die, etwa durch Kraftwärmekopplung, zwar verhältnismäßig sauberen Strom produzieren, hierbei aber dennoch fossile Brennstoffe verbrauchen und durch ihre Abgase die Umwelt belasten. Von einigen Anbietern wird dieser Strom mit dem Hinweis auf notwendige Übergangslösungen ebenfalls als Ökostrom verkauft, obwohl im keine erneuerbaren Energien zugrunde liegen.

Einfacher Umstieg auf Ökostrom

Neben den reinen Ökostromanbietern gibt es mittlerweile auch häufig die Möglichkeit, auf einen Ökostromtarif beim bisherigen Anbieter umzustellen, wodurch der oft gescheute Anbieterwechsel entfällt. Egal wofür man sich entscheidet, die Versorgung erfolgt nach wie vor über das gleiche Stromnetz, das alle Anbieter gemeinsam nutzen. Dadurch ist klar, dass sich durch den Stromanbieter Wechsel nichts an dem tatsächlich entnommenen Strom ändert. Wohl aber verändert sich der gesamte Stromix innerhalb des Netzes, also das Verhältnis von konventionellem Strom zu Ökostrom, da sich der Ökostromanbieter verpflichtet die Menge an Strom in das Netz einzuspeisen, die seine Kunden verbrauchen.

Einspeisung des Ökostroms

Bei der Einspeisung werden zwei Arten unterschieden, nämlich die mengengleiche und die zeitgleiche. Bei der mengengleichen Einspeisung führt der Anbieter dem Stromnetz gleichmäßig über das Jahr verteilt die Menge Strom zu, die seine Kunden innerhalb eines Jahres verbrauchen. Nicht berücksichtigt werden hierbei die Schwankungen und vor allem die Spitzenlasten. Während dieser liegt der Stromverbrauch der Kunden des Ökostromanbieters höher als dessen Einspeisung, das daraus folgende Defizit wird mit konventionellem Strom ausgeglichen. Bei der zeitgleichen Einspeisung wird dies vermieden, indem bei normalen Haushalten ein Lastenprofil für die Schwankungen zugrunde gelegt wird und bei Großabnehmern der aktuelle Bedarf übermittelt wird. Auf diese Weise kann der Anbieter die von ihm eingespeisten Mengen an den tatsächlichen Bedarf anpassen.