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Weltwasserwoche in Stockholm

Weltwasserwoche in Stockholm

Anlässlich der 16. Weltwasserwoche („World Water Week“) in Schwedens Hauptstadt Stockholm trafen auch in diesem Jahr wieder 1500 Wissenschaftler, Politiker und Umweltschützer aus 140 Nationen zusammen, um sich über Maßnahmen zum Schutz der wichtigen, aber bedrohten Ressource Wasser zu beraten. Parallel dazu hat die Naturschutzorganisationen WWF (World Wildlife Fund for Nature) einmal errechnet, wieviel Wasser eigentlich in den verschiedensten Gegenständen und auch Produkten des Alltags steckt.

Und die Zahlen verblüffen – so werden für eine ganz normales Frühstücksei rund 135 Liter Wasser benötigt, für einen Hamburger 2400 Liter und für ein T-Shirt beispielsweise sagenhafte 4100 Liter. Solange der Kreislauf des Wassers nicht unterbrochen wird, sind diese Zahlen nicht weiter tragisch. Wenn das aber nicht der Fall ist und das Wasser an irgendeiner Stelle des Kreislaufs unwiderruflich entwweicht, kann dies auf Dauer dramatische Folgen für die Menschheit, aber auch die Umwelt haben.

Allerdings geht es bei den Beratungen nicht nur um Trinkwasser, sondern auch um Abwasser. In den Ländern der dritten Welt oder auch anderen ärmeren Regionen dient ein Fluss, aus dem viele Menschen ihr Trinkwasser beziehen, gleichzeitig auch als Abwasserkanal. Dies ist nicht nur der optimale Nährboden für Bakterien aller Art, sondern auch für die Verbreitungen von Seuchen und Druchfallerkrankungen, die bei den ohnehin schwacheren Menschen wie beispielsweise Kindern und älteren oftmals auch zum Tod führen können.

Und auch die Süßwasser-Reserven der Erde sind akut bedroht – Verschmutzung, Verschwendung und Klimaveränderungen führen dazu, dass sich die Wüsten ausdehnen und dass in Ländern wie zum Beispiel Afrika die Wasserknappheit zu weiteren Kriegen führen könnte. In den USA gibt es sogar einige Großstädte, die um einiges mehr Wasser verbauchen, als die Natur ersetzen kann. Zu guter Letzt dann noch ein positives Beispiel – seit der Regierung von Nelson Mandela haben in Südafrika rund 20 Millionen Menschen mehr Zugang zum Wasser, als es noch davor der Fall war.