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Vortex Bladeless: Das Windrad ohne Rotorblatt

Vortex Bladeless: Das Windrad ohne Rotorblatt

Windräder machen Lärm, zerstückeln die Landschaft und sind eine Gefahr für Vögel. Genau mit diesen drei Nachteilen der aktuellen Technologie will das junge, spanische Start-Up von Vortex Bladeless jetzt ein für alle Mal Schluss machen und konstruiert ein Windrad ohne Rotorblatt.

Ein Windrad ohne Rotorblatt ist leise, günstig und völlig ungefährlich für Vögel. Während eine normale Windkraftanlage eine permanente Gefahr für die gefiederten Luftbewohner darstellt, soll das neue Windrad ohne Rotorblatt total harmlos sein, denn es kommt ohne schnell rotierende Teile aus. Dabei wird auch bei dem neuen System das altbewährte Prinzip, mechanische in elektrische Energie umzuwandeln, angewandt. Nur das hier der konische Körper schwingend gelagert ist und nur durch die Kraft des Windes hin- und herschwingt. Diese Bewegung wird durch zwei, am Konusfuß befindliche Magnetpaare noch verstärkt. Damit soll diese Art der Windkraftanlage im Idealfall 40 Prozent der Windenergie in elektrische Energie umsetzen können. Das sind dann zwar 30 Prozent weniger als bei konventionellen Anlagen, aber diesen scheinbaren Nachteil holen die neuen Stromerzeuger durch ihren viel geringeren Platzbedarf wieder auf. So passen auf den Platz, den heutzutage ein Windrad benötigt, in Zukunft zwei der neuen Kegel. Und das bei nur der Hälfte der Kosten gegenüber einem herkömmlichen Flügelwindrad. Noch in diesem Jahr will man eine erste Minianlage fertigstellen. Im kommenden Jahr soll dann eine 12,75 Meter hohe Anlage folgen und bis 2018 will man eine 1-Megawatt-Vortex mit einer Höhe von bis zu 100 Metern bauen.