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Vorreiter bei der Energiewende – Insel Ile-de-Sein

Vorreiter bei der Energiewende – Insel Ile-de-Sein

In Sachen Entschlussfreudigkeit könnten sich deutsche Politiker mal ein Beispiel am Vorreiter bei der Energiewende, der französischen Insel Ile-de-Sein, nehmen. Von den 120 Einwohnern der bretonischen Insel haben sich jetzt Einige zusammengetan, um die Insel zu 100 % mit erneuerbaren Energien zu versorgen.

Der Dieselgenerator auf der Insel Ile-de-Sein im Atlantik soll bald ausgedient haben. Der Gemeinderat hat jetzt das kleine Eiland vor der bretonischen Küste zu einem Vorreiter bei der Energiewende gemacht, indem man die vereinfachte Aktiengesellschaft „Ile-de-Sein Energies“ (IDSE) mit seinen derzeit 66 Mitgliedern geründet hat. Der IDSE-Direktor Patrick Saultier sagte dazu: „Wir wollen die Insel innerhalb von 10 Jahren vollständig auf erneuerbare Energien umstellen. Und wir wollen dafür wie die Elektrizitätswerke Schönau (EWS) das lokale Netz von EdF übernehmen. Die EWS haben gezeigt, dass es geht.“ Derzeit wird die Insel samt Leuchtturm noch von einem Dieselgenerator mit Strom versorgt, der jährlich rund 420.000 Liter Diesel schluckt, was die Gemeinde etwa 450.000 Euro kostet. Aber auf einer Insel mit so exponierter Lage, gibt es nach Einschätzung der EWS genug Strom und ausreichend Sonne, um unabhängig von diesem fossilen Brennstoff Strom produzieren zu können. „Die EWS unterstützt diese lokale Initiative der Inselbewohner, ihr Netz zu übernehmen – und sich selbst aus erneuerbaren Energien zu versorgen“, sagte Alexander Sladek, Vorstand der Netzkauf EWS eG. François Spinec, Gemeinderat und Mitglied von IDSE, ergänzte: „Unser Projekt richtet sich gegen den Klimawandel und schafft lokale Arbeitsplätze.“