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Urin soll künftig Strom für Smartphones liefern

Urin soll künftig Strom für Smartphones liefern

Was verrückt klingt, könnte bald Realität werden und einen Teil unserer Energieprobleme und damit einhergehend auch einige soziale Probleme lösen. Englische Forscher arbeiten derzeit an einer Brennstoffzelle, die mit Hilfe von Urin künftig Strom für Smartphones liefern soll. Von dieser Idee scheint auch die Microsoft-Stiftung um ihren Gründer Bill Gates begeistert zu sein und schießt dem Projekt ordentlich Geld zu. Alle Details gibt es hier.

Die Stiftung von Microsoft-Gründer Bill Gates unterstützt jetzt ein Projekt in England, das sich auf die Suche nach neuen Energiequellen macht. Die britischen Forscher arbeiten an einer Brennstoffzelle, die aus Urin Strom erzeugen soll, mit dem sich dann zum Beispiel Smartphones oder andere Kleingeräte laden ließen. Die ganze Prozedur funktioniert nach dem Prinzip des bakteriellen Stoffwechsels. Dabei besiedeln Mikroben eine sogenannte mikrobielle Brennstoffzelle. Darin wird organischer Brennstoff, also zum Beispiel Urin, für das Mikrobenwachstum abgebaut. Als Abfallprodukt dieses Prozesses entstehen Elektronen, die in der Brennstoffzelle im Kreis fließen und elektrischen Strom erzeugen. Zunächst sieht das Forscherteam die Entwicklungsländer als ein wesentliches Anwendungsgebiet für ihre Technologie, denn dort ist Strom ja leider immer noch vielerorts Mangelware. Somit könnte dieses Projekt das Ziel der Gates-Stiftung, so vielen Menschen wie nur möglich Wege aus der Armut ebnen, wesentlich unterstützen. Der Leiter des Forschungsteams, Dr. Ioannis Ieropoulos sagte laut der Financial Times: „Wir wissen, dass Bill und Melinda Gates begeistert von dem Projekt sind.“