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Wer ist der Mächtigste unter Afrikas Giganten?

Wer ist der Mächtigste unter Afrikas Giganten?

Krokodile sind wahre „Fressmaschinen“, denen auch Milzbrand und Botulismus-Erreger, die andere Tiere umbringen würden, nicht schaden!
Das enthüllte unlängst N 24 unter dem Motto „Afterlife – Was vom Hippo übrig bleibt!“ Denn hier entpuppten sich die Krokodile als wenig zimperliche Aasfresser, die sich tagelang an einem verendeten Flusspferd gelabt und sich dabei auch (mit deutlichen Vorteil auf ihrer Seite) mit hungrigen Hyänen angelegt haben:
„Sie jagen Fische und verschlingen alles, was sich verdauen lässt, auch tote Tiere“, erklärte Heinz Sielmann, der Altmeister des Naturfilms, in „Könige im Tierreich“. Tatsächlich vertilgen und vertragen Krokodile auch noch unglaublich verdorbenes Fleisch. Dabei ist ihre Magensäure so stark, dass sie selbst das Horn eines Gnus aufzulösen vermag.
Zudem haben die gewaltigen Echsen meist mehrere große Steine im Magen, die die Riesenportionen, die sie vertilgen, klein raspeln. Denn die Beute wird ja lediglich durch Schüttelbewegungen des Kopfes oder Rotationen um den eigenen Körper zerteilt und dann unzerkaut hinabgewürgt …
Dabei verrät die Anatomie des Unterkiefers, ob ein Krokodil dazu in der Lage ist, Jagd auf große Beutetiere wie Zebras oder Büffel zu machen, erklärt der Spiegel unter Verweis  auf Biomechanik-Experten von der australischen Monash University. Denn nur Krokodile mit einem kurzen, gedrungenen Unterkiefer seien dazu in der Lage, größere Beutetiere durch heftiges Schütteln in der Luft oder durch wirbelnde Drehbewegungen unter Wasser zu zerreißen!
Obwohl es laut Sielmann immer wieder mal vorkommt, dass unvorsichtige Eingeborene beim Wasserholen von einem Krokodil gepackt werden, geht in Afrika eine höhere Gefahr von den Flusspferden aus: „Flusspferde sind sehr gefährliche Tiere, auch wenn sie die Lieblinge vieler Menschen in den Zoos sind“, warnt daher das Portal afrikareisen.info. Denn die Kolosse würden ihre Reviere vehement gegen Eindringlinge wie Krokodile, aber auch gegen uns Menschen verteidigen. Dabei gilt der weit aufgerissene Rachen eines Nilpferds als eindeutige Drohgebärde und sollte, etwa bei Ausflügen mit dem Boot, tunlichst auch als solche angesehen werden.
Tatsächlich streben in Afrika mehr Menschen durch die behäbigen Flusspferde als durch Krokodile, Schlangen oder Löwen. Br-online spricht daher in seinem Wissenslexikon für Kinder von einem gefährlichen Koloss in Afrikas Wildnis: „Jedes Jahr sterben dort mehr Menschen durch Flusspferd-Angriffe, als durch alle anderen Tiere auf diesem Kontinent zusammen!“
Dennoch zeigte sich in der N 24-Dokumentation, wer hier der wahre King ist. Denn während das Forscher-Team den Nilpferd-Kadaver bei Tag und Nacht mit seinen Kameras überwachte, tauchte plötzlich ein majestätischer Löwe auf, dem dann auch die Krokodile lieber aus dem Weg gingen.