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Wenn Naturschutz zu extrem wird und damit für die Natur selbst eine Gefahr darstellt!?

Wenn Naturschutz zu extrem wird und damit für die Natur selbst eine Gefahr darstellt!?

Extreme (Positionen) sind niemals gut. Das gilt auch für den Natur- und Tierschutz, wo gut gemeint nicht immer gut gemacht ist …
Tatsächlich seien, wie der Sender BR alpha unlängst argumentierte, heute die von militanten Naturschützern ausgesetzten Nutrias vielerorts zu einem Problem geworden. Ebenso der Waschbär, dessen allgegenwärtige Präsenz beileibe nicht allein auf die Pelztierzüchter zurückgeht. Denn viele der Tiere sind, wie die Sendung „Unkraut“ unmissverständlich klargestellt hat, von militanten Naturschützern befreit, sprich: kurzerhand ausgesetzt worden.
Dabei glaubt der BR, dass diese Tiere, vor allem in den wertvollen und schützenswerten Auwäldern, eine Faunenverfälschung und damit eine große ökologische Gefahr darstellen. Auch allgemeine Online-Lexika wie Wikipedia sehen in dem Waschbären einen der erfolgreichsten Neozoen (= Neubürger) des europäischen Kontinents und (be)fürchten zumindest Konflikte mit uns Menschen.
Denn die Tiere werden immer aufdringlicher, plündern Obstgärten und durchwühlen Mülltonnen und könnten, so die Wikipedia Autoren, auch Krankheiten und Parasiten wie den Waschbärspulwurm übertragen: „Die Infektion erfolgt dabei durch die orale Aufnahme von Spulwurmeiern im Waschbärkot, zum Beispiel bei der Säuberung von Waschbärlatrinen!“
Tatsächlich ist es so, dass militante Naturschützer schon für manch unschöne Schlagzeile gesorgt haben: „Hochsitze zerstört“, titelten die Stuttgarter Nachrichten, wo die Autoren, nachdem militante Naturschützer unterwegs waren, von einer Schadenssumme um die 5.000 Euro ausgehen. Schlimmer noch: Manipulierte Ansitzkanzeln können auch für uns Menschen (gar Unbeteiligte und Kinder, die den Hochsitz erklimmen wollen) zu einer tödlichen Gefahr werden.
Kein Wunder also, dass militante Naturschützer auch immer wieder vor Gericht landen. So 2008, nachdem jahrelang Zulieferer von Europas größtem Tierlabor bedroht wurden und englische Tierschützer letztendlich vor Gericht standen …
Die Welt sprach in diesem Zusammenhang von einem Terror der Tierschützer, und auch der Spiegel fand, unter dem vielsagenden Titel „Richtige Fallhöhe“, schon deutliche Worte. Hier sprachen die Autoren, angesichts angesägter Hochsitze und schwer verletzter Jäger, von einer Welle der Gewalt, die unsere Wälder und Auenlandschaften durchziehe: „Eine unübersichtliche Allianz aus Jagdfeinden, militanten Tierschützern und Fleischverächtern zieht mit schwerem Gerät durchs Unterholz oder taucht mit Flugblättern bei Jagdausstellungen und Hubertusmessen auf.“
Wobei Flugblätter ja noch okay, die Säge, die Menschenleben gefährdet, dagegen ein Tabu ist. Wie auch die Störung der Totenruhe, über die sich auch srf.ch erregt hat. Und das aus gutem Grund. Denn es waren militante Tierschützer, die das Familiengrab von Novartis-Chef Daniel Vasella geschändet haben: „Zuerst versprayten sie das Grab von Vasellas Mutter, dann gruben sie die Urne der Verstorbenen aus“, berichtet der Sender auch von offensichtlichen Drohungen. Drohungen und ein Psychoterror, die trotz aller Bedenken gegen (oftmals auch unnötige) Tierversuche durch nichts zu rechtfertigen sind!