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Skurrile Ideen für den Klimaschutz

Skurrile Ideen für den Klimaschutz

Die Polkappen gehen zurück, Wetter Extreme nehmen zu, Tierarten sterben aus. Die Auswirkungen des Klimawandels werden in den nächsten Jahren dramatisch zunehmen. Deshalb rücken Maßnahmen des sogenannten Geo-Engineering wieder in den Mittelpunkt. Einige davon hören sich wirklich skurril an.

Der Kühlschrank für die Erde.

Die SRM (Solar-Radiation-Management-Methode) funktioniert nach Vorbild der Vulkane. Feinste Schwefelpartikel sollen bis in die Stratosphäre gelangen und dort die Sonnenstrahlen reflektieren. Das würde einen kühlenden Effekt auf die Erde haben. Diese Methode würde rasche Erfolge bringen, hat jedoch allerhand Nachteile.

Wie sollen die Tonnen an Schwefelpartikeln in die Stratosphäre gebracht werden? Es gibt hier bereits einige theoretische Lösungsansätze, die jedoch nicht umgesetzt werden, solang ein anderes Risiko nicht ausgeschlossen werden kann: Trockenheit. Die Erde würde sich zwar abkühlen, jedoch würde der Klimawandel nicht gestoppt werden. In den Tropen wäre es zu kühl und die Polarkappen würden dennoch weiter schmelzen. Es würde auch zu einer Trockenheit kommen, wenn der Co2 Spiegel weiter steigt und die Atmosphäre gekühlt werde. Die SRM-Methode wird also im Moment nur ein Computermodell bleiben.

Wolken „bleechen“

Eine neue Idee des Geo-Engineering ist das Wolkenbleichen. Dabei soll feines Salzwasser über dem Meer in die Wolken gesprüht werden. Dadurch würden die Wolken weißer werden und mehr Sonnenlicht reflektieren. Diese Idee wurde 2006 von zwei Wissenschaftlern entickelt und beschäftigt nun ein Gremium aus 20 Experten.

Gletscher festfrieren

Slawek Tulaczyk, Gletscherexperte der Universität von Kalifornien in Santa Cruz, ist der Meinung, die größte Auswirkung des Klimawandels sei der Anstieg des Meeresspiegels. Dafür wären vor allem die Gletscher in Grönland und der Antarktis verantwortlich. Man solle das Schmelzwasser abpumpen, es mit Stickstoff wieder zu gefrieren und die Gletscher damit anzukleben.

Das Geo-Enginieering bekämpft jedoch nur die Symptome. Eine wirkliche Lösung für das Klimaproblem auf der Erde ist dies jedoch nicht. Von möglichen langfristigen Auswirkungen der Vorhaben wird zudem auch nicht gesprochen.