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Ruhrgebiet: Aus für gelbe und rote Plaketten

Ruhrgebiet: Aus für gelbe und rote Plaketten

Besitzer von Fahrzeugen mit einer gelber Plakette läuft die Schonfrist langsam ab. Sie dürfen ab dem 1. Januar 2013 nicht mehr in Umweltzonen im Ruhrgebiet fahren. Für Fahrzeuge mit einer gelben Plakette sind dann ein Jahr später die Umweltzonen gesperrt. Damit soll die Konzentration von Feinstaub und Stickoxyden in Ballungsgebieten vermindert werden.

Zudem wird eine neue Umweltzone festgelegt. Sie ist 158 Quadratkilometer groß und reicht von Beeckerwerth bis Dortmund. Nur im Duisburger Norden werden Teile von Fahrn und Walsum nördlich der Dr.-Wilhelm-Roelen-Straße ausgelassen. Betroffen von dem Fsahrverbot sind derzeit 3836 Pkw (1,8 der aller zugelassenen Pkw) und 1007 Lkw (8,3%) mit roter Plakette. Ein später werden dann noch einmal weitere 11.935 Pkw (5,6 %) sowie 2378 Lkw (19,6 %) mit gelber Plakette folgen.

Es gibt allerdings, wie überall sonst auch hier Ausnahmeregelungen. Die Ausnahmeregelung gilt für Besitzer von Fahrzeugen, die dieses schon vor 2008 hatten, wo eine Umrüstung nicht möglich ist und eine Ersatzbeschaffung nicht zugemutet werden kann. Diese Halter dürfen zur Reparatur von Gebäuden und Anlagen, für soziale und pflegerische Hilfsdienste oder für Arztbesuche oder Fahrten zur Arbeitsstätte mit einer Ausnahmeregelung in den Umweltzonen fahren – allerdings nur, wenn es nicht möglich ist, mit einem öffentlichen Verkehrsmittel zu fahren.

Auch für die Industrie gibt es eine Ausnahmeregelung. Diese gelten für die Versorgung der Bevölkerung mit lebensnotwendigen Gütern, die Belieferung von Altenheimen, Krankenhäusern und Baustellen, die Warenanlieferung zu Produktionsbetrieben und den Versand von Gütern aus der Produktion.