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Ölpest im Golf von Mexiko – Zement soll das Leck abdichten

Ölpest im Golf von Mexiko – Zement soll das Leck abdichten

Mittlerweile sind über 100 Tage vergangen seit die Ölkatastrophe im mexikanischen Golf ihren Anfang nahm. Seitens von BP und der US-Umweltbehörde gibt man sich nun optimistisch, das Ausströmen des Öls bald gänzlich stoppen zu können. Seitens der US-Regierung bekam BP nun grünes Licht, das Leck mit Zement zu versiegeln, indem man ihn durch Rohre in einen Schacht in 1600 Metern Meerestiefe pumpt. Um wirklich sicher zu gehen, will BP in 5 bis 7 Tagen, dasselbe Manöver von unten versuchen. Erst Schlamm und dann Zement soll durch die Entlastungsbohrung gepumpt werden.

Die Öl-Plattform „Deepwater Horizon“ explodierte Mitte April und ging schließlich unter. Aus dem Leck strömten seitdem bisher etwa 780 Millionen Liter Öl ins Meer (Angaben der US-Regierung). Etwa drei Viertel des Öls sind seitdem verdunstet, aufgelöst und beseitigt worden. Etwa 33 Prozent des Öls wurde von Schiffen aufgenommen oder gezielt verbrannt und abgesaugt. Auch Chemikalien kamen zur Zersetzung des Öls zum Einsatz.

Dennoch sprechen Experten von der größten Ölpest aller Zeiten und die Nachwirkungen sind längerfristig noch längst nicht abschätzbar. Neben den betroffenen Küstenanwohnern haben vor allem die Tiere und Pflanzen das Nachsehen. Es bleibt also noch offen, wie lang die Natur braucht um sich von diesem Schock zu erholen.