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Neue Debatten über Handy-Pfand

Neue Debatten über Handy-Pfand

Unter Umweltschutz-Experten wird wieder über das Thema Handy-Pfand diskutiert. Für die Käufer konnten bis zu 100 Euro beim Kauf eines entsprechenden Gerätes draufzahlen, würden den Betrag aber bei der Rückgabe nach der Betriebszeit zurückerhalten. Der Handy-Pfand könnte eine Teillösung für das Problem, stets wachsenden Elektromülls sein. Zudem würde die Recycling-Quote für Mobilfunktelefone steigen, in denen einige wertvolle Ressourcen verbaut werden. Zwischen 30 und 100 Euro könnte die Rückführquote steigen, meinte Martin Faulstich, der Vorsitzende des Sachverständigenrates für Umweltfragen, zu MDR Info.

Zudem könnte die Idee auch bei anderen Elektrogeräten wie Computern Anwendung finden. Positive Beispiele in der Praxis sieht Faulstich bereits bei den Getränkeflaschen und Autobatterien. Verständnis zeigt er aber auch für die Hersteller, deren Aufwand zur Realisierung sich bislang in Zurückhaltung äußerte. Ein Leasing-System könnte hier vermitteln und die Hersteller dazu animieren, mehr für die Motivation der Kunden zu unternehmen, sodass diese ihre Altgeräte zurückgeben. Auch seitens der Mobilfunkbetreiber gibt es Einsicht dahingehend, dass man die gewünschte Rückgabequoten nicht erreiche. Ein Pfandsystem hätte aber zur Folge, dass für die Unternehmen und Verbraucher enorme zusätzliche Belastungen entstehen würden.

Link zum Podcast: http://www.mdr.de/mdr-info/podcast/beste/audio274526.html