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Montreal-Protokoll soll den Klimawandel dämpfen

Montreal-Protokoll soll den Klimawandel dämpfen

Das Montreal-Protokoll ist das erfolgreichste Protokoll im sonst eher zähflüssigen Beeich der Klimaabkommen. Das Protokoll wurde 1987 beschlossen und diente der Bekämpfung gegen den Abbau der Ozonschicht und der Abschaffung von FCKW.

Binnen weniger Jahre verschwanden viele der gefährlichen Stoffe vom Markt und die Ozonschicht erholte sich spürbar. Dieses Erfolgsmodell soll nun auch auf den Klimaschutz angewendet werden. Kurz vor dem Klimagipfel stehen die Chancen jedoch schlecht, dass sich die Staaten auf konkrete Maßnahmen gegen die Erderwärmung einigen könnten. Einige dieser Aufgaben könnte aber das Montreal-Protokol übernehmen. So könnten hochwirksame Treibhausgase in dieses Protokoll mit aufgenommen werden. Dafür machen sich die Vertragspartner derzeit auf einem Treffen in Bangkok stark.

Konkret geht es um Fluor-Kohlenwasserstoffe, welche in Klimaanlagen und Kühlsystemen verwendet werden. Diese organischen Verbindungen haben eine bis zu 15.000-mal so hohe Wirkung wie Co2. Es gibt umweltfreundliche Alternativen, welche bereits in der Autoindustrie Einzug halten. Würden auf FKWs verzichtet werden, würde dies der Umwelt eine Verschnaufpause bringen und bis zum Jahre 2050 umgerechnet 88 Milliarden Tonnen CO2 ersparen.

Die Forderung nach einem Verbot der FKW-Gase kommt von den Föderierten Staaten von Mikronesien. Auf dem Inselstaat hat man panische Angst vor einem weiteren Anstieg des Meeresspiegels. Allerdings werden sich Schwellenländer wie China oder Indien nicht für ein verbot der FKW-Gase erwärmen können, da diese in der dortigen Industrie zum Einsatz kommen. Allerdings hofft der Verhandlungsführer der USA, Daniel Reifsnyder, die Gespräche in einigen Jahren zum erfolg führen zu können.