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Konferenz für Indigene Völker in der Arktis: Ein Hilferuf

Konferenz für Indigene Völker in der Arktis: Ein Hilferuf

In der letzten Woche hat in Usinsk, hoch im Norden von Russland in der Komi-Republik, eine Konferenz für Indigene Völker der Arktis stattgefunden und Greenpeace Dänemark hat mit Jon Burgwald ebenfalls einen Vertreter hin geschickt. In seinem Blog berichtet er nun von seinen Eindrücken und er ist schockiert – obwohl er die Folgen der alltäglichen Unfälle im Bereich der Ölförderung bereits miterlebt hat.

Bei der Konferenz waren auch Vertreter aus Grönland, dem Niger Delta und der ganzen russischen Arktis mit dabei, Ziel der Zusammenkunft ist es, gemeinsam einen Weg zu finden, wie man die Zerstörung dieser einzigartigen Region aufhalten kann. Die Ölindustrie ist bereits seit einer ganzen Weile in dieser Region tätig und hat schon jetzt schwere Zerstörungen zu verantworten – wie immer geht es den großen Konzernen auch hier lediglich um den Profit. Auch der russische Konzern Gazprom plant übrigens, in der Barentsee vor der Küste der Komi-Republik Öl zu fördern.

Durch die Tätigkeit der Ölkonzerne wird nicht nur die Lebensgrundlage von vielen Einheimischen zerstört, sondern auch die Umwelt in dieser Region massiv belastet und zerstört. Zudem sind schon viele Menschen aufgrund der Aktivitäten der Ölindustrie ums Leben gekommen. Öl, das unplanmäßig aus tritt und einfach versickert, brennende Ölfackeln, ölverseuchte Gewässer – für Mensch, Tier und Umwelt haben die Ölkonzerne das einstige Paradies in eine wahre Hölle verwandelt. Und ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht.