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Klimaschutz: Posen war gestern, was kommt jetzt?

Klimaschutz: Posen war gestern, was kommt jetzt?

Die UN-Weltklimakonferenz ist nach zwei Wochen zu Ende gegangen, ohne nennenswerte Ergebnisse. Wie aus einer Presseerklärung des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hervorgeht, hoffe man nun auf klare Ziele, die die Politik der Wirtschaft zur Orientierung auftragen soll. Beim nächsten Treffen für das Kyoto-Anschlussabkommen Ende 2009 in Kopenhagen erwartet man dafür einen größeren Schritt in Richtung mehr Klimaschutz.Wie so oft standen die Industrienationen in der Pflicht, enttäuschten aber die Entwicklungs- und Schwellenländer, weil der Anpassungsfonds für ärmere Staaten an den Klimawandel nicht aufgestockt wurde. Finanziert wird der Fonds aus dem Emissionshandel, bis 2030 soll ein Volumen von einigen hundert Millionen bis zu einer Milliarde Dollar pro Jahr erreicht werden. Geld, dass dringend benötigt wird. Um den Fonds aufzustocken, müssten zum Beispiel Mittel aus der Versteigerung von Emissionsrechten oder aus Joint-Implementation-Maßnahmen mit herangezogen werden. Die Vergabe der Mittel wird momentan durch einen Rat mit 16 Mitgliedern aus Industrie- und Entwicklungsländern geregelt.

Es ist schon alarmierend, dass wichtige Themen wie der Klimaschutz wieder mal am Geld scheitern und im Gegenzug Banken und Unternehmen mit Subventionen und günstigen Krediten versorgt werden sollen. Man kann nur hoffen, dass sich die rund 190 Staaten im kommenden Jahr in Kopenhagen auf wirklich konkrete Ergebnisse einigen. Der Umwelt zuliebe.