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Klimakonferenz in Tianjin gescheitert

Klimakonferenz in Tianjin gescheitert

Wie eigentlich bereits abzusehen war, sind die Klimaverhandlungen in China der letzten Woche gescheitert. Da die beiden größten Klimasünder – USA und China – sich in wichtigen Punkten nicht einigen konnten, sind knapp zwei Monate vor dem Klimagipfel in Cancún (Mexiko) keine Fortschritte erzielt worden.

Es gab lediglich Einigung in kleineren Teilbereichen, wie dem Klimafonds, der bei dem Gipfel vom 29. November bis 10. Oktober beschlossen werden soll. Rund 3000 Delegierte sind nach China gereist – dem Land welches am meisten Energie verbraucht. Aus der Enttäuschung wurde nach den Verhandlungen kein Hehl gemacht. Gestritten wurde vor allem über die Finanzierung des Klimaschutzes, neue Reduktionsziele, die jeweilige Verantwortung für die Erderwärmung sowie einen zukünftigen Weltklimavertrag.

Gerade der Unterhändler der USA forderte die Schwellenländer auf, sich gemessen an ihren Fähigkeiten, stärker am Klimaschutz zu beteiligen. Eine Lösung werde es ohne die Einigung zwischen China und den USA nicht geben. Beide Länder produzieren circa die Hälfte aller heutigen Klimagase. China warf hingegen den USA und anderen Nationen vor, die Verhandlungen zu behindern.

Kern der Verhandlungen beim Klimagipfel ist das weitere Vorgehen nach dem Auslaufen des Kyoto-Protokols, welches 2012 ausläuft. Die USA sind diesem Abkommen nie beigetreten, so dass die heutigen Kyoto-Parteien nur 28 Prozent der weltweiten Co2-Ausstoßes zu verantworten haben.