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Kein Umweltschutz ohne Grünland

Kein Umweltschutz ohne Grünland

Heute treffen sich 400 Delegierte aus 46 Ländern zur 23. Europäischen Grünlandkonferenz. Das klingt nach reichlich viel Aufwand für gewöhnliches Gras. Doch Fakt ist, dass auch Grünland für den Klimaschutz bedeutend ist. Dieses wird durch die stetig wachsende Weltbevölkerung stark gefährdet.

Etwa 70 Kilogramm Fleisch verzehrt jeder Deutsche im Jahr. Das ist etwa dreimal so viel, wie für die Gesundheit eigentlich zuträglich ist. Die übrigen Europäer sind ebenfalls mächtig im aufholen. Einen extremen Anstieg gab es in den letzten Jahren auch in China. Der Durchschnittschinese verbraucht 54 Kilogramm Fleisch. Noch vor 20 Jahren lag der Wert bei 5 Kilogramm.

Dieser Trend, der auch durch den wachsenden Bedarf an Milchprodukten forciert wird, hat Folgen. Immer mehr Grünland wird intensiver genutzt oder zu Acker umgebrochen. Auf diesem wird Soja angebaut, um den nie nachlassenden Eiweißbedarf der Nutztierproduzenten zu decken. Problem an der ganzen Geschichte sind die entstehenden Klimagase. Deshalb wird auch an der Christian-Albrechts-Universität wird mit dem eiweißreichen Rotklee gearbeitet. Dieser bietet einen gleichen Ertrag wie intensiv gedüngtes Grünland, welches mit Soja bepflanzt wird und stößt weniger Klimagase aus.