Stromanbieter Wechseln leicht gemacht!
Jetzt Stromanbieter kostenlos vergleichen!
Richtwerte:    1800 kWh   3500 kWh   5000 kWh

Jetzt im Golf: Erneute Ölkatastrophe versetzt Naturschützer in Sorge

Jetzt im Golf: Erneute Ölkatastrophe versetzt Naturschützer in Sorge

Nach dem Great Barrier Reef vor Australien ist nun der Golf von Mexiko bedroht. Nach dem Absinken einer Ölplattform vor der US-Küste von Louisiana könnten Millionen Liter an Rohöl ins Wasser gelangen. Zumal das „schwarze Gold“ in einem Leck an der Ölquelle in rund 1.500 Metern Tiefe weiter „munter“ sprudelt und alle Versuche, die Schadstelle mit Tauchrobotern abzudichten, bisher fehl schlugen.

Schätzungsweise 140 Tonnen Rohöl fließen derzeit weiter täglich ins Meer und bedrohen vor allem die See- und Küstenvögel. Nicht allein durch ihre Giftigkeit, sondern vor allem auch dadurch, dass sie das so empfindliche und wichtige Gefieder verkleben. Die Folge ist ein qualvoller Tod …
Nach Ansicht des WWF (www.wwf.de) stellt vor allem steigende Anzahl von Offshore Öl- und Gasförderungen ein unkalkulierbares Risiko dar: „Naturschutz muss Priorität vor kurzfristigen Förderinteressen bekommen, um derartige Katastrophen künftig zu vermeiden“, mahnt in diesem Zusammenhang Stephan Lutter, Experte für Meeresschutz des WWF. Entscheidend sei zudem eine konsequente Einhaltung der bestehenden Vorschriften, um Mensch und Meer zu schützen.
Leider hatte just US-Präsident Obama vor einiger Zeit bislang geschützte Abschnitte an den US-Küsten für neue Öl- und Gasbohrungen freigegeben: „Einmal im Meer, tötet Öl still und langsam“, so die Experten. Und auf lange Sicht: So sind die Nachwirkungen der Exxon-Valdez Katastrophe noch nach über 20 Jahren zu erkennen!