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Honda Racing F1-Team präsentiert Umweltkonzept

Honda Racing F1-Team präsentiert Umweltkonzept

Allem Anschein nach folgen jetzt immer mehr Branchen dem Trend des Umweltbewusstseins. Seit der Oscar-Verleihung dominiert der Umweltschutz in allen Bereichen der Gesellschaft. Mit dem Film „Unbequeme Wahrheit“ trat der Politiker Al Gore den Stein los. Darauf hat auch das Honda Racing F1-Team reagiert und präsentiert ein neues Umweltkonzept.

Inhalt des neuen Honda Konzepts ist es, in simplen Worten ausgedrückt, einen F1-Rennwagen ohne Werbeaufkleber oder Sponsorenhinweise in das Rennen zu schicken. Anstatt der üblichen Flut an Werbung wird ein Bild der Erde auf dem Boliden erscheinen. Des weiteren hat Honda eine Art Namenspatenschaft in  Planung. Dies bedeutet, dass man sich einen freien Platz auf dem Auto reservieren kann und dort seine Unterschrift platziert. Skeptiker könnten jetzt behaupten, dass dies eine latente oder passive Art der Werbung sei.

Die Gesamtheit der Unterschriften ergibt dann das Bild der Erde auf dem Rennwagen. Vorerst kann man aber nur im Internet das Kunstwerk betrachten. Wann es in die Realität umgesetzt wird, ist noch offen. Universal Music und Gatorade sind die ersten weltweit bekannten Unternehemen die diese Aktion unterstützen. Im gleichem Atemzug verkündet Honda, dass Fila, IBM, TÜV, Instron, Oliver Sweeny, Perkin Elmer, Showa Denko und GF Agie Charmilles ab sofort zu den Teampartnern und Lieferanten gehören.

Für die Namenspatenschaft wird natürlich ein finanzieller Betrag gefordert, der dann vollkommen in den Umweltschutz fließt. Dies scheint eigentlich auch der einzige Fakt zu sein, der aus diesem Vorhaben eine Aktion für den Umweltschutz macht. Änderungen an den Rennwagen werden nicht vorgenommen. Beispielsweise bleibt der Benzin-Verbrauch und Schadstoffausstoß gleich, jedoch verspricht Honda daran zu arbeiten und vertröstet auf kommende Jahre.

In der Endkonsequenz sollte man vielleicht überlegen, ob es wirklich umweltbewusst ist nichts zu verändern, dafür aber einen neuen Anstrich zu verkaufen. Man kann nur hoffen, dass die Einnahmen eine intelligente Anwendung finden und ihren Zweck nicht verfehlen.