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Greenpeace Studie zu Green IT

Greenpeace Studie zu Green IT

Die Umweltorganisation Greenpeace hat eine Studie zu Green IT unter dem Titel „Searching for Green Electronics“ durchgeführt und die Ergebnisse auf der beliebten Technikmnesse Cebit 2008 der Öffentlichkeit vorgestellt. Im Rahmen der Studie wurde untersucht in wie weit die Hersteller schon darauf achten bei ihren Produkten auf den Einsatz von Chemikalien zu verzichten. Es wurden auch die Energie-Effizienz und die Wiederverwertbarkeit analysiert.

„Green-IT ist mehr als nur sparsame Geräte. Die Hersteller müssen sich den gesamten Lebensweg ihrer Produkte vornehmen: vom Abbau der Rohstoffe über die Produktion bis hin zur Wiederverwertung der Altgeräte.“, sagte Ulrike Kallee, die Chemie-Expertin bei Greenpeace ist.

Das Notebook Sony Vaio TZ11, das Handy Sony Ericsson T650i und der PDA Sony Ericsson P1i erreichten die besten Werte. Jedoch haben selbst die besten der 37 getesteten Produkten nur etwa 50 Prozent der Kriterien erfüllt die Greenpeace bei Green IT anlegt. Zum Start der Studie hatte die Umweltorganisation im letzten Jahre die Hersteller dazu aufgefordert die Daten von höchstens drei Geräten vorzulegen und dies sind ein Notebook, Desktop PC, Mobiltelefon oder PDA.

Nur 14 Unternehmen haben die Gerätedaten eingereicht wodurch 37 Produkte bewertet werden konnten. Besonders beim „grünen Design“ haben die Hersteller noch Nachholbedarf. Zudem produzieren die Firmen noch immer zu viele Einwegprodukte, wo das Akku teurer als das Gerät selbst ist. Die Konzerne Sony und Sony Ericsson haben weniger Schwermetalle, PVC und bromierte Flammschutzmittel in ihren Geräten als die Konkurrenz. Der PC-Hersteller Dell setzt auf Energie-Effizienz während Toshiba beim Ersatz von Umweltgiften eine eher schlechte Note bekommt.