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Greenpeace-Report: Bis zu 17 verschiedene Pestizide in Bienenpollen

Greenpeace-Report: Bis zu 17 verschiedene Pestizide in Bienenpollen

Das Ergebnis des heute veröffentlichten Greenpeace-Reports ist erschreckend. Die Umweltschutzorganisation hat entdeckt, dass sich bis zu 17 verschiedene, toxische Pestizide in Bienenpollen wiederfinden. Für diese Studie wurden Proben aus zwölf verschiedenen europäischen Ländern untersucht. Alle Resultate und vorgeschlagene Maßnahmen gegen das Bienensterben gibt es hier.

Greenpeace hat heute die Studie „Das giftige Gepäck der Bienen. Analyse von Pestizidrückständen in Bienenbrot und Pollenhöschen von Honigbienen“ vorgestellt. Mit über 100 Proben aus 12 Ländern ist dies die größte Untersuchung dieser Art in Europa, die bislang zusammengetragen wurde. Es konnten insgesamt 53 verschiedene Chemikalien nachgewiesen werden. Zudem wurden 17 verschieden toxische Pestizide in den Bienenpollen nachgewiesen. In den Proben aus Deutschland fielen vor allem DDE (ein toxisches, bioakkumulatives Abbauprodukt des vor Jahrzehnten verbotenen DDT) und das insektizide Nervengift Thiacloprid, ein bekanntes Neonicotinoid, auf. Marianne Künzle, Landwirtschafts-Expertin bei Greenpeace Schweiz sagte laut einer Mitteilung der Umweltschutzorganisation: „Kontaminierter Pollen ist schweres Gepäck, das Bienen und andere Bestäuber tragen müssen. Bienen sind einem toxischen Pestizidcocktail ausgesetzt. […]“ Greenpeace fordert nun von den Regierungen, die bienenschädlichsten Pestizide, namentlich Clothianidin, Imidacloprid, Thiamethoxam, vollständig zu verbieten, um das Bienensterben und die negativen Auswirkungen auf Mensch und Umwelt zu minimieren.