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Fischsterben in der Elbe durch akuten Sauerstoffmangel

Fischsterben in der Elbe durch akuten Sauerstoffmangel

Die Hitze der letzten Tage hat in der Elbe akuten Sauerstoffmangel hervorgerufen und dadurch ein Fischsterben ausgelöst. Schon über 100 Tonnen Fisch, darunter Lachse, Aale, Stinte, und Meerforellen sind in der vergangenen Woche verendet. Alle Details zu dazu gibt es hier.

Die andauernde Hitze der vergangenen Tage hat in der Elbe zu einem akuten Sauerstoffmangel geführt. In der Nähe von Hamburg, bei Blankenese und Wedel wurden Sauerstoffgehalte von nur 1,5 Milligramm pro Liter gemessen. Der fischtoxische Grenzwert, also der Wert, der bei Unterschreitung für die Fische tödlich wirkt, liegt aber bei 3 Milligramm pro Liter. Der Grund für den niedrigen Sauerstoffgehalt im Wasser könnten die hohen Wassertemperaturen von bis zu 24 Grad sein. Diese würden ein erhöhtes Algenwachstum hervorrufen. Durch einen erhöhten Düngemitteleintrag, der laut dem Greenpeace-Magazin von der Landwirtschaft verursacht wird und einen durch die Kläranlagen am Flusslauf erhöhten Nährstoffeintrag, wird die Algenblüte zusätzlich gefördert. Das vermehrte Algenwachstum bindet dann natürlich hohe Mengen Sauerstoff im Wasser, der dann den Fischen nicht mehr zur Verfügung steht.

Ein weiteres Problem ist laut dem Förderkreis „Rettet die Elbe“ auch die Elbvertiefung. Wenn Algen, die sich im Oberlauf des Flusses gebildet haben, absterben und tiefere Gewässerschichten erreichen, dann bindet ihre Zersetzung durch Bakterien zusätzlichen Sauerstoff. Eine Entscheidung über eine weitere Elbvertiefung wird am 02. Oktober 2014 am Bundesverwaltungsgericht in Leipzig erwartet.