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Drei Seeleute durch australische Polizei festgenommen

Drei Seeleute durch australische Polizei festgenommen

Die australische Polizei scheint momentan kein Pardon zu kennen. Nachdem drei Seeleute, die ohne Genehmigung ihr Schiff durch das kürzlich verunreinigte Schutzgebiet am Great Barrier Reef steuerten, festgenommen wurden, ist klar, dass die Australier nicht mehr zu Scherzen aufgelegt sind. Die vor einer Woche verunglückte „Shen Neng 1“ liegt immer noch fest.

Die unter der Flagge Panamas fahrende „Mimosa“ sei laut Aussagen der australischen Polizei durch ein geschütztes Gebiet des weltberühmten Riffs gefahren und hätte dabei jegliche Kontaktaufnahme verweigert. Derzeit gehen die Behörden Berichten nach, wonach viele Schiffe Abkürzungen durch das Naturschutzgebiet in Anspruch nehmen. Diesen Seeleuten drohen Strafen in Höhe von bis zu 152.000 Euro.
Für die Australier ist das Great Barrier Reef ein außergewöhnliches Naturwunder und ein wichtiger Wirtschaftsmotor. Daher werden Aktionen, die den Schutz des Gebietes gefährden, sehr ernst genommen. Auch im bereits vergangenen Fall der „Shen Neng 1“ wurden harte Strafen angedroht. So äußerte man sich, dass die Regierung dafür sorgen würde, dass die „gesamte Kraft des Gesetzes“ angewandt wird.
Die australische Regierung fordert ebenso Entschädigungszahlungen für die Beschädigung des Riffes.
Frühestens am Dienstag oder Mittwoch geht man davon aus, dass der Kohlefrachter befreit werden kann. Derzeit werden 950 Tonnen Öl aus dem Schiff gepumpt. Eine Fotostrecke zu diesem Unglück kann man hier betrachten.