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Diskussionen über Atommüllagerung neu entflammt

Diskussionen über Atommüllagerung neu entflammt

Das Atommülllager Gorleben sorgt seit Jahren für heftige Diskussionen und auch für Proteste. Anders als Sigmar Gabriel, der Gorleben als tot erklärt, schließt die Bundeskanzlerin Angela Merkel einen anderen Standort für die Lagerung von Atommüll nicht aus. In einem Interview mit der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung sagte sie, dass wenn Gorleben nicht mehr geeignet ist, müsse neu nachgedacht werden.

Aber sie warf auch Sigmar Gabriel vor, dass dieser Gorleben als Wahlkampf missbrauche. Denn sie sei, anders als der Umweltminister, der Meinung das der Salzstock weiter erkundet werden müsse. Solange wäre eine Neuorientierung nach einem anderen Lager für Atommüll nicht notwendig.
Auch berichtete die Hannoverische Allgemeine Zeitung, die sich auf die Asse-Untersuchungsakten beruft, dass das Land Niedersachsen bereits seit 1984 erfolglos versucht Asse als Atomkraft Lager dem Bund anzubieten.
Grund der neuen Diskussionen über Atomlagerung ist das Bekanntwerden über die Höhe des radioaktiven Mülls im Salbergwerk bei Wolfsbüttel. Denn von 1967 bis 1978 wurden dort dreimal so viel Atommüll, dass zu größten Teil aus AKW Brennelementen stammt, wie vorgeschrieben dort lagert.  Allerdings würde die Schließung von Asse laut Bundesregierung rund vier Milliarden Euro kosten.