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Die vielen Gesichter der Klimaabgaben

Die vielen Gesichter der Klimaabgaben

Der VCD (Verkehrsclub Deutschland) hat sich nun in der neuen Ausgabe seiner Zeitschrift fairkehr dem Thema Klimaabgaben gewidmet – darin fühlt er einigen heiklen Fragen auf den Zahn. Demnach sei die Frage, ob es sich bei diesen Maßnahmen um wirklichen Klimaschutz oder aber nur um Maßnahmen zur Beruhigung des Gewissens handelt, nicht immer eindeutig zu beantworten. 

Mittlerweile gebe es zahlreiche Aktionen, bei denen der Bürger im einzelnen die Option hat, zu handeln und etwas für den Schutz des Klimas zu tun – so wird etwa beim Buchen von Flügen angeboten, dem Klima mit ein paar gespendeten Euro etwas Gutes zu tun. Oder das Gebahren von Unternehmen, die die Emissionen ihrer Kunden durch das Pflanzen eines Baumes auszugleichen versuchen sowie das Abholzen von Regenwäldern mit dem Planzen von neuen Monokulturen gerechtfertigt wird. Es scheint, als ob man sich bei diesen Maßnahmen nicht genügend Gedanken um die Details gemacht hat, denn so ein Baum braucht mindestens ein paar Jahrzehnte, bis er – erstens die Statur und damit auch die Funktion und Effektivität eines ausgewachsenen Baumes annimmt bzw. erreicht und zweitens nimmt seine Fähigkeit, CO2 aufzunehmen auch erst mit den Jahren weiter zu.

Um sicher zu gehen, dass man ein Projekt unterstützt, dessen Sinnhaftigkeit einen höheren Stellenwert hat und dessen System auch besser durchdacht ist, sollte man zum Beispiel auf Projekte wie die von der UN-zertifizierten vertrauen – oder aber selber aktiv werden, indem man zum Beispiel versucht, den eigenen CO2-Ausstoß zu reduzieren. Denn alle anderen so genannten Ausgleichsmaßnahmen würden laut VCD weder klima-neutral noch CO2-frei sein.