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Die Sache mit der Windkraft

Die Sache mit der Windkraft

Ohne Frage sind die Windkraftanlagen, die bereits jetzt vielerorts unser Landschaftsbild prägen, ein Anblick, an den wir uns erst gewöhnen mussten. Denn, ökologisch hin, ökologisch her, schön sind sie nicht, diese gigantischen Anlagen. Ist es also wirklich denkbar, dass bald unser Auge, das über „Gottes freie Natur“ schweift, noch häufiger von den himmelwärts ragenden Windkraftanlagen ausgebremst wird und die, in absehbarer Zeit, auch unsere Wälder verschandeln!?
Apropos „ökologisch“. Windenergie sei aktiver Umwelt- und Naturschutz, sagen die einen, während die anderen Schattenwurf und Lärmbelästigungen fürchten oder argumentieren, dass so, Zug um Zug, Äcker und Wiesen zu Industriegebieten verkommen. Doch geht es nach einigen Kommunen, dann könnten Windkraftanlagen demnächst sogar im Wald stehen: „„Wir wollen in den Wald“, zitiert die Hessische/Niedersächsische Allgemeine Staufenbergs Bauamtsleiter Klaus-Günther Kirk. Tatsächlich seien, wie hna.de ausführt, die höheren Lagen im Kaufunger Wald, Bramwald und Hoher Hagen Gebiete mit hohem Wind-Ertrag. Die Kommunen würden profitieren, indem sie von Windkraftbetreibern Gewerbesteuer erhalten. Dennoch sei, zumindest noch, Windkraft in Niedersachsen im Wald tabu. Ganz einfach, weil der in dem Bundesland rar ist.
Und das ist auch gut so. Schließlich (be)fürchten auch jene, die, prinzipiell, für Windkraftanlagen sind, die Gefahren, die von den Masten für die Vogelwelt ausgehen: „Windkraftanlagen leisten schon heute einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, aber sie können auch eine Gefahr für Vögel, vor allem Greifvögel, darstellen“, argumentiert zum Beispiel der NABU und sieht vor allem die Rotmilane in Gefahr. Ähnlich sieht es die Schweizerische Vogelwarte: „Obwohl CO2-frei und daher grundsätzlich förderungswürdig, ist die Nutzung der Windenergie aus Sicht des Vogelschutzes nicht überall unproblematisch“, heißt es hier. Dabei sehen die Schweizer Experten auch und gerade Zugvögel wie Störche in Gefahr. Wobei nicht immer der schlimmste Fall, nämlich die Kollision, zum Problem wird und zum Tod führt. Denn auch der Sog oder der Wirbel der Rotoren könne die Piepmätze zu Boden schleudern!
Und auch der Lärm (der, den wir hören, aber auch im nicht hörbaren Infraschallbereich!) kann zu einem Problem werden: „Windrad-Lärm nervt Bad Lausicker“, titelt zum Beispiel die Online Ausgabe der Leipziger Volkszeitung. Denn die Anlagen produzieren eben nicht nur Strom, sondern auch Geräusche und schüren damit den Unmut der Anwohner: „Ich habe nichts gegen Windkraft. Aber man sollte die Anlagen dahin stellen, wo sie keinen Menschen stören“, zitiert die Leipziger Volkszeitung Uwe Schenck. Der wohnt nahe solcher Anlagen und sieht seine Lebensqualität beeinträchtigt.
Wo also ist der ideale Standort für Windkraftanlagen, und sollen die wirklich demnächst auch noch im Wald stehen, wo sie, ohne Frage, dessen wichtige Erholungsfunktion für uns Menschen zunichtemachen würden!?