Stromanbieter Wechseln leicht gemacht!
Jetzt Stromanbieter kostenlos vergleichen!
Richtwerte:    1800 kWh   3500 kWh   5000 kWh

Beim Fischkauf die Natur und den Umweltschutz nicht außer Acht lassen!

Beim Fischkauf die Natur und den Umweltschutz nicht außer Acht lassen!

Fisch-Vitamine machen vital und fit und viele glauben, dass gerade Meeresfische bei der richtigen und gesunden Ernährung eine ganz zentrale Rolle spielen. So sieht es auch das Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel (Max Rubner-Institut, kurz MRI), wo man eine Broschüre zum Thema „Fisch und Ernährung“ herausgebracht hat. Hier erachtet man die „Meeresfrüchte“ als gleichermaßen leckeres wie gesundes Nahrungsmittel, und sagt: „Fisch sollte regelmäßiger Bestandteil einer modernen Ernährung sein!“

Verwiesen wird vor allem auf ein leicht verdauliches Eiweiß und die günstige Fettzusammensetzung: „Wer sich bewusst fettarm ernähren will, kann auf die so genannten Magerfische (Fettgehalte unter 2 Prozent) wie Alaska Seelachs, Kabeljau oder Scholle zurückgreifen!“ Tatsächlich ist, wenn unser Blick über die Fischtheken schweift, Vielfalt heute Trumpf, und so sprechen auch die Experten des MRI von einer höchst vielfältigen Produktpalette an Fisch und Fischerzeugnissen, die es leicht mache, sich schmackhaft und abwechslungsreich zu ernähren.

Doch der Trend, auf Fleisch zu verzichten und, stattdessen, mindestens ein- bis zweimal wöchentlich Fisch auf den Tisch zu bringen, hat auch seinen Preis. Einen Preis, den unsere Meere und die Natur zahlen. Nicht umsonst macht der WWF in zahlreichen Artikeln und Posts auf die Überfischung der Meere aufmerksam und spricht dabei auch von einem legalisierten Raubbau: „Weltweit wird das Meer katastrophal überfischt. Auch in Europa wird viel zu viel Fisch gefangen!“ So gilt, wie die Umweltschützer anklagen, jeder zweite Fischbestand im Nordostatlantik als überfischt: „Im Mittelmeer sind es sogar drastische 80 Prozent!“

Für den Konsumenten bleibt nur die Option, sich beim Fischkauf auch einmal über den Zustand der Bestände Gedanken zu machen. Denn: Für die Bestände der jeweiligen Arten stelle eine erhöhte Nachfrage oftmals eine ganz erhebliche Bedrohung dar. Dabei kann man laut oben genanntens Fisch-Informationszentrum einen deutlichen Trend erkennen, dass die Käufer für dieses Thema durchaus sensibilisiert sieht: „Immer mehr Verbraucher möchten wissen, woher der Fisch auf ihrem Teller kommt und ob er aus einer nachhaltigen Fischerei stammt!“ Sich gesund ernähren und dennoch die Umwelt und die Meer zu schonen, sollte also möglich sein.