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35.000 Unterschriften für Foodwatch: Druck auf McDonald’s wegen Genfood wächst

35.000 Unterschriften für Foodwatch: Druck auf McDonald’s wegen Genfood wächst

Die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hat jetzt schon insgesamt 35.000 Unterschriften gesammelt, mit denen man den Druck auf McDonald’s erhöhen will, künftig auf die Verwendung von Tierprodukten zu verzichten, bei denen die Tiere mit Genfood gefüttert wurden. Die ganze Geschichte gibt es hier.

Um gegen die Verwendung von Gen-Futter bei der Fleischproduktion zu protestieren, hat die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch bislang schon 35.000 Unterschriften gesammelt. Diese wurden jetzt in drei Paketen an McDonald’s geschickt. Damit will man die große Fast Food-Kette zum Einlenken bewegen. Das amerikanische Unternehmen soll darauf verzichten, Fleisch von Tieren zu verwenden, die mit genetisch veränderten Futtermitteln gefüttert wurden. Dem Konzern warf die Organisation laut Maximiliane Schwedt von Foodwatch vor, seine Kunden absichtlich nicht zu informieren, „weil er [der Konzern] weiß, dass die Verbraucher Gentechnik ablehnen […].“ Sie bezeichnete laut dem Stern die Aussage von McDonald’s, dass es nicht genügend bezahlbares Futter ohne Gentechnik auf dem Markt gebe, als „faule Ausrede“. So weißt zum Beispiel die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf Angaben des brasilianischen Verbandes der Produzenten gentechnikfreier Soja hin, wonach in diesem Jahr im Vergleich zur vorangegangenen Saison zehn Prozent mehr gentechnikfreies Soja zur Verfügung stünde. Erst vor kurzem hatte der Spiegel berichtet, dass der Konzern seine seit 2001 bestehende Selbstverpflichtung zum europaweiten Verzicht auf den Einsatz von Gen-Futter bei der Produktion von Chickennuggets oder Chickenburgern ad acta gelegt hätte.