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Damit die trockene Wäsche nicht für feuchte Augen sorgt

Damit die trockene Wäsche nicht für feuchte Augen sorgt

Keine Wäsche sei so frisch und duftend wie jene, die – an einem warmen Sommertag -, von der Leine im Garten abgehängt werde. So hat mir ein Sportkumpel meinen Wäschetrockner mal madig gemacht …
Bis, ja bis er mal ohne Sportklamotten dastand, weil ihm sein Trikot, zum Trocknen vor die Tür gehängt, im wahrsten Wortsinn verhagelt wurde. Ja, das kann auf der Wäschespinne im Garten oder auf dem Balkon schon mal passieren, während Wäschetrockner Eiligen und jenen, die mal wieder nicht für genügend Vorrat im Kleiderschrank gesorgt haben, oft noch den Tag retten.

Aber ohne Frage, der Luxus des (schnellen) Wäschetrocknens kostet Geld und kann, bei ständig steigenden Preisen, richtig wehtun. Kein Wunder also, dass der Stromverbrauch der Wäschetrockner in zahlreichen Portalen und Foren diskutiert wird. Denn die zählen, wie stromtarife.net bestätigt, zu den größten „Stromfressern“ im modernen Haushalt. Werde der Wäschetrockner nur dreimal die Woche gestartet, würden sich bei ineffizienten Gerät schnell Stromkosten von über 100 Euro im Jahr aufhäufen: „Wer sich für den Einsatz eines Wäschetrockners entschieden hat, sollte daher in jedem Fall ein Gerät der Energieeffizienzklasse A wählen“, raten hier die Experten.

Wobei das, was auch der sparsame Wärmepumpentrockner an Strom verbraucht, auch ganz entscheidend mit dem Waschvorgang davor zu tun hat. Der Stromverbrauch der Geräte hänge, wie der Ratgeber Geldsparen, ein „Magazin für clevere Verbraucher“, anmerkt, ganz entscheidend davon ab, mit welcher Umdrehungszahl die Wäsche vorher geschleudert wurde: „Waren es nur 1000 Umdrehungen pro Minute, so ist die „Restfeuchte“ der Wäsche noch recht hoch“, weiß man hier. Entsprechend länger müsse der Trockner danach (gegen teures Geld bzw. zu hohen Stromkosten) noch trocknen!

Wobei auch bei den Wäschetrocknern, wie bei allen elektrischen Geräten, der technische Fortschritt natürlich groß ist. So riet Stiftung Warentest bereits vor einiger Zeit zu Trocknern mit Wärmepumpe. Hier wird ein Großteil der Energie der heißen Abluft, die sonst ungenutzt verpufft, für den nächsten Trockenprozess genutzt. Dadurch spare, so test.de, die neue Technik gegenüber herkömmlichen Kondenstrocknern mehr als die Hälfte an Strom und sei mittlerweile kaum noch teurer. Tatsächlich sind preiswerte Geräte dieser Kategorie bereits für um die 500 Euro zu haben. Und können sich, bezogen auf die Laufzeit, vergleichsweise rasch amortisieren: „Addiert man Anschaffungspreis und Stromkosten für 10 Jahre, zeigt sich ein deutlicher Unterschied: Die sieben Wärmepumpentrockner im Test verursachten dabei Kosten zwischen gut 860 Euro und knapp 1150 Euro, die neun herkömmlichen Trockner dagegen zwischen rund 1030 und 1430 Euro!“

Weiteres Einsparpotential, bei steigenden Stromkosten (und die werden eher die Regel denn die Ausnahme sein!) nicht ausgeschlossen.