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Wer rettet die Meeresfische!?

Wer rettet die Meeresfische!?

Die Überfischung der Weltmeere ist nicht nur für Meeresbiologen und Umweltschützer ein Thema. Denn unter dem Motto „Fische in Not“ berichtet auch die Zeit über dieses brisante Thema …
So hätten, 2010, die Fangquoten in den europäischen Gewässern mal wieder weit über den Mengen gelegen, die einen nachhaltigen Aufbau der Fischbestände zulassen, berufen sich die Zeit Autoren auf eine Untersuchung des Leibniz-Instituts für Meereswissenschaften in Kiel (IFM-Geomar). Und auch Greenpeace bestätigt, dass Handeln dringend nottut. Denn lange Zeit – zu lange -, hätten die Fischbestände in den unendlichen Weiten der Meere als unerschöpflicher Reichtum gegolten. Doch: „Seit industrielle Fangflotten, ausgerüstet mit hochmoderner und effizienter Technik, die Weltmeere plündern, schrumpfen die Bestände dahin!“
Die Zeit zum Handeln ist also da. Das sehen, der Welt zufolge, offensichtlich auch die Politiker so. Denn bei denen stünden nun ein Stopp der Überfischung und ein Rückwurf-Verbot auf der Agenda. Dazu hätte das Europäische Parlament im Februar in erster Lesung einen ehrgeizigen Plan ins Auge gefasst. Doch offensichtlich würden die großen Fischereinationen wie Frankreich, Spanien, Italien und Portugal, wie die Welt argwöhnt, die Ziele bereist ausbremsen. Mit verheerenden Folgen. Denn bald drohen uns leere Meere, macht der WWF eindringlich darauf aufmerksam, wie sehr die Zeit drängt. Schließlich sei das Meer nun mal kein „Selbstbedienungsladen“ des Menschen, sondern spiele in den Nahrungsketten und damit auch für das Überleben vieler Meeressäugetiere, wie Robben, eine ganz zentrale Rolle.
Auch Greenpeace glaubt daher, dass die Zeit für eine nachhaltige Fischerei nun endgültig reif ist. Hier beruft man sich auch und gerade auf Zahlen der Welternährungsorganisation FAO, die davon ausgeht, dass inzwischen fast 90 Prozent der wirtschaftlich wichtigen Fischbestände komplett ausgebeutet, überfischt oder erschöpft sind: „Beliebte Arten der großen Speisefische wie Tunfisch, Schwertfisch, Dorsch und Heilbutt sind schwer in Bedrängnis: Ihre Bestände gingen weltweit um 90 Prozent zurück – wir haben sie gegessen!“