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Weg vom Öl – Teil 3: Wasserstoff

Weg vom Öl – Teil 3: Wasserstoff

Bei diesem Antrieb wird Wasserstoff und Sauerstoff zur Energiegewinnung genutzt. Das Fahrzeug ist so fast emissionsfrei unterwegs. Denn bei der Verbrennung entsteht praktisch nur Wasser. Die CO2-Emissionen bewegen sich zum Beispiel beim BMW Hydrogen 7 bei 5g/km.

Da auch rund zwei Drittel der Erde mit Wasser bedeckt sind, steht uns dieser Rohstoff auch praktisch grenzenlos zur Verfügung. Jedoch vergessen die Autohersteller gerne zu erwähnen, dass Wasserstoff auch erst hergestellt werden muss. Und bei dieser Herstellung gelangen vergleichsweise genau soviel Schadstoffe und CO2 in die Atmosphäre, als wenn das Fahrzeug mit fossilen Brennstoffen unterwegs wäre.

Ebenso hat es sich General Motors zur Aufgabe gemacht, wasserstoffbetriebene Autos in naher Zukunft auf die Straße zu bringen. Das Programm befindet sich bereits in der 4. Generation und wird deshalb auch als Hydrogen 4 bezeichnet. Es wurde bereits 1997 entwickelt und wurde stetig verbessert. Jedoch steht GM noch vor einigen technischen Problemen, die es zu überwinden gilt. Zum einen muss die Betankung mit 700 bar Druck erfolgen, was sich derzeit noch nicht serienreif verwirklichen lässt. Und zum anderen können die Autos nur bis maximal 15 Grad minus fahren, bei tieferen Temperaturen können die Fahrzeuge nicht starten, da der Kraftstoff einfriert.

In den USA hat GM bereits eine Testphase mit 100 Fahrzeugen gestartet um deren Alltagstauglichkeit zu testen. Dabei sind bei den Fahrzeugen 440 Brennstoffzellen in Reihe geschaltet, welche die nötige Energie für den Elektromotor bringen. Wie beim Hybrid sorgen auch Bremsenergierückgewinnung und die Rückgewinnung der Energie, welche im Ausrollen des Fahrzeugs entsteht, für das Wiederaufladen der Batterien.