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Umweltschutz predigen und Dreckschleuder fahren

Umweltschutz predigen und Dreckschleuder fahren

Sehr gerne fordern Politker der schwarz-gelben Koalition eine erhöhtes Bewusstsein für den Umweltschutz der deutschen Bevölkerung. Doch die meisten beherzigen ihre eigenen Worte nicht. Denn sie fahren weiterhin Dienstwagen die man nur als „Dreckschleuder“ bezeichnen kann. Das hat eine Dienstwagenerhebung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) ergeben.

Kein einziger Dienstwagen bleibt unter der von der EU erwünschten Norm von 140 Gramm CO2 pro Kilometer. Auch auf der Ebene der Bundesländer sieht es ebenso düster aus. Spitzenreiter ist übrigens Hessens Innenminister Boris Rhein (CDU). Er lässt sich in einem Audi A8 6.0 Quattro durch die Gegend fahren, der 353 Gramm CO2 pro Kilometer in die Luft bläst.

Auch der VW Phaeton von Ministerpräsident Volker Bouffier(CDU) schleudert 348 Gramm Co2 in die Luft. Einzig der NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) fährt einen Dienstwagen, welcher unter den 140 Gramm Co2 pro Kilometer liegt.

Allerdings scheint auch die Autoindustrie für diese schlechte Bilanz verantwortlich zu sein, denn sie bieten den Politikern extrem günstige Leasingraten für hoch motorisierte Fahrzeuge. Bei den Privatkunden ist das genau anders herum. Und auch die Bevölkerung tut ihr übriges dazu. Einige werden sich vielleicht noch erinnern, wie grüne Fraktionschefin Renate Künast als „vaterlandlose Gesellin“ beschimpft wurde, als sie einen japanischen Prius empfahl, oder der Ex-Parteichef der Grünen Reinhard Bütikofer sich in einen 1er BMW zwängen wollte.