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Rote Liste der Meeresbewohner: Überfischung von Kabeljau, Seelachs und Makrele

Rote Liste der Meeresbewohner: Überfischung von Kabeljau, Seelachs und Makrele

Die beiden an Deutschland grenzenden Meere, die Nord- und die Ostsee sind von menschlichen Aktivitäten besonders stark in Mitleidenschaft gezogen wurden. Das geht aus der neuen Roten Liste der Meeresbewohner hervor, die jetzt vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) vorgelegt wurde. Demnach findet sich rund ein Drittel der untersuchten Arten der Fische, bodenlebenden Wirbellosen und Großalgen auf dieser Liste wieder. Besonders stark von Überfischung sind Kabeljau, Seelachs und Makrele betroffen.

In Nord- und Ostsee geht es den Organismen nicht gerade gut. Das hat jetzt die neue Rote Liste für Meeresbewohner ans Licht gebracht, die vom BfN vorgestellt wurde. Der Studie zufolge finden sich allein in den deutschen Küsten- und Meeresgebieten 30 Prozent von allen untersuchten Arten der Fische, bodenlebenden Wirbellosen und Großalgen auf dieser Liste wieder. Besonders Speisefische, wie Kabeljau, Seelachs und Makrele, sind von der Überfischung betroffen. Aber nicht nur die Fischerei, vorwiegend die Grundschleppnetzfischerei, ist für die Meereslebewesen ein großes Problem. Auch die zunehmenden Nährstoffeinträge in die Meere wirken sich negativ aus. Dadurch kommt es vermehrt zu Mikroalgenblüten, was den Lichteinfall in größere Tiefen verringert und die Schwebstofffracht im Wasser erhöht. Das macht vielen Großalgen und den wirbellosen Tierarten, die ihre Nahrung aus dem Wasser filtrieren, zu schaffen. Ein drittes großes Problem für die Fauna im Meer sind die Abbau- und Baggerarbeiten, die den Lebensraum fest sitzender Arten wie zum Beispiel Austern oder Miesmuscheln, schlagartig zerstören. Nähere Infos und alle wichtigen Zahlen zu dieser erschreckenden Entwicklung gibt es hier beim Bundesamt für Naturschutz.