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Rattenplage in deutschen Großstädten

Rattenplage in deutschen Großstädten

Angeblich verlassen die Ratten das sinkende Schiff … in unseren Großstädten und der Kanalisation scheinen sie sich freilich „pudelwohl“ zu fühlen, wie unlängst RTL in seiner Hauptnachrichtensendung thematisiert hat!
Längst würden in vielen Großstädten mehr Ratten als Menschen leben. Wobei RTL aktuell vor allem die Bundeshauptstadt Berlin von den Nagern regelrecht überrannt sieht. Die würden, wie ein Schädlingsbekämpfer klar stellt, die Kanalisation wie ein gigantisches Straßennetz nutzen. Und könn(t)en uns Menschen, schlimmstenfalls, auch krank machen.
Denn viele tragen, wie der Sender berichtet, gefährliche Darmkeime mit sich herum, auf die die herkömmlichen Antibiotika kaum noch ansprechen. Vor allem Menschen mit einem schwachen Immunsystem und Vorerkrankungen sollten daher auf der Hut sein. Wobei die Bevölkerung, wie RTL klar stellt, an dem Dilemma nicht völlig ohne Schuld ist. Denn Abfälle würden die Tiere nahezu magisch anlocken … weswegen, ein rascher Ortswechsel, in der saarländischen Kleinstadt Püttlingen das Entenfüttern derzeit untersagt ist.
Der Stern befasste sich mit dem Thema übrigens bereits 2008 und monierte, dass man sozial Schwache als Rattenjäger angedacht hatte: Kein Scherz, sondern eine ernst gemeinte Idee. Aus der FDP komme ein Vorschlag, „wonach sich arme Menschen dadurch Geld dazu verdienen sollen, dass sie in der Hauptstadt auf Rattenjagd gehen!“
Für jedes tote Tier sollte es seinerzeit einen Euro geben – ein Vorschlag, der, völlig zu Recht und auch parteiintern, nur Kopfschütteln ausgelöst hat. Freilich müssen heute, wie RTL klar stellte, Berliner Rattensichtungen melden. Vorauf dann die Schädlingsbekämpfer anrücken und ihre Köder auslegen … freilich scheint es so, dass wir in unseren deutschen Großstädten mit diesem Problem nicht allein sind:
„Ratten sagen `Cheese`“, meldete, wiederum der Stern, 2012 und wies damit auf eine kuriose Idee hin: „Ratten, die durch die New Yorker U-Bahn wieseln, sollten ihre scharfen Zähne säubern: Sie nehmen an einem Schönheitswettbewerb teil!“ Die von der Rattenplage genervten U-Bahnarbeiter hatten nämlich, als Belohnung für den schönsten Schnappschuss der langschwänzigen Tiere, eine Subway-Monatskarte ausgelobt.
Auch eine Möglichkeit, mit dem Dilemma umzugehen, wogegen die Briten offensichtlich weit weniger Humor haben. Denn die gerieten 2010, wie T Online berichtete, angesichts besonders fetter Exemplare regelrecht in Panik: Seinerzeit waren in einer Siedlung in Bradford Tiere aufgetaucht, die bis zu 70 Zentimeter groß und wahrscheinlich zehn Kilo schwer waren. T-online.de bezeichnete diese Mega-Ratten als „Horrorbiester“, zumal die auch in Wohnzimmer und Küchen einbrachen. Doch die Briten wussten sich offenbar zu helfen: „Der 31-Jährige Brandon Goddard erschoss eine der Ratten mit (s)einem Luftgewehr“, zitierte T Online „The Sun“.