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Prozess um PFT-Skandal hat begonnen

Prozess um PFT-Skandal hat begonnen

Mit dem PFT-Prozess wird derzeit der größte Umweltskandal von Deutschland aufgerollt. Die Verantwortlichen sollen auch Chemie in die Ruhr geleitet haben.

2006 wurden in der Ruhr erhöhte Werte bei der krebserregenden Chemikalie PFT gefunden. Man stellte fest, dass die Substanz vermutlich von Feldern stammte, auf denen von der Firma GW Umwelt gelieferter Dünger eingesetzt wurde.

Der Geschäftsführer und der Betriebsleiter der mittlerweile insolventen Firma sitzen nun auf der Anklagebank. Ebenso müssen sich vier weitere Angeklagte eines Zuliferunternehmens verantworten.

Der Prozess könnte sich über 1 Jahr hinziehen. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den die Angeklagten, von 2003 bis 2006 Hunderte Tonnen mit giftigem PFT durchsetze Klärschlämme aus Belgien und den Niederlanden importiert, mit Erdreich vermischt und als „Bodenverbesserer“ an Landwirte geliefert zu haben.

Damit werden den Angeklagten vorsätzliche Gewässer- und Bodenverunreinigung und „Gefährdung der öffentlichen Trinkwasserversorgung“ zur Last gelegt. Um sich vor den Sanierungskosten zu drücken, hatte der Geschäftsführer Haus- und Grundstückbeteiligungen übertragen, so dass die Behörden nicht an die Gelder kamen.

Auf Hunderten Feldern in NRW kam der „Bodenverbesserrer“ der Firma zum Einsatz. Der Landkreis Soest sanierte das Erdreich für 2,5 Millionen Euro. Auch Brilon muss noch das Wasser von einem belasteten Feld säubern – auch hier fallen rund ,5 Millionen Euro an.