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Öko-Label bestraft Leichtbau-Autos

Öko-Label bestraft Leichtbau-Autos

Mobilitätsexpertin Wiebke Zimmer sagt, dass das kommende Öko-Label für Neuwagen falsche Anreize setze. Der Umwelt könne es aber trotzdem nutzen.

Mit einer farbigen Co2-Skala will die Bundesregierung die Bürger dazu bringen effizientere Autos zu kaufen, die auch weniger umweltschädlich sind. Grundsätzlich ist dies auch eine gute Möglichkeit die Verbraucher dazu zu animieren, sparsamere Fahrzeuge zu kaufen. Allerdings werden die Fahrzeuge nach ihrem Verhältnis von Verbrauch und Gewicht beurteilt. Je nach dem Ergebnis kommen sie in eine grüne, gelbe oder rote Effizienzklasse. Nachteil hier ist, dass ein emissionsstarker Geländewagen hier in die grüne Klasse kommen kann, weil er einfach viel schwerer ist.

Hersteller die also jetzt auf die Leichtbauweise setzen, werden dadurch bestraft. Das Ziel sollte also eigentlich sein, leichtere Fahrzeuge zu fördern, da dieser weniger Kraftstoff verbrauchen und somit weniger Emissionen abgegeben. Es wäre günstiger gewesen, nicht das Fahrzeuggewicht in Relation zur Emission zu setzen, sondern die Fläche. Denn je größer die Fläche desto größer der Nutzen und umso mehr darf es emittieren. Das würde die Leichtbauweise auch bei großen Fahrzeugen fördern.