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Neues Ozonloch macht den Wissenschaftlern Sorgen

Neues Ozonloch macht den Wissenschaftlern Sorgen

Im Frühjahr haben die Wissenschaftler ein neues Ozonloch über der Arktis nachgewiesen. „Der Ozonverlust im Frühjahr 2011 übersteigt jeden, der bisher über der Arktis gemessen wurde“, heißt es in der Zeitschrift Nature.

„Hier zeigen wir, dass die chemische Ozonvernichtung über der Arktis im Frühjahr 2011 – das erste Mal seit Messbeginn – vergleichbar zu der im antarktischen Ozonloch war“, führen die rund 30 Forscher aus, zu denen auch der der Potsdamer Atmosphärenforscher Markus Rex gehört. Das Loch hat derzeit die fünfache Größe von Deutschland und hat sich anscheinend aufgrund ungewöhnlicher Kälte am Nordpol gebildet und ist über Osteuropa, Russland und die Mongolei hinweggezogen. Es driftete sogar ein im vergangenen Winter auch ein paar Tage lang nach Südeuropa und hat auch Deutschland gestreift. „An den Tagen hatten wir eine erhöhte UV-Strahlung“, sagte der Forscher. „Da sind sicherlich zusätzliche Sonnenbrände aufgetreten, die zu Hautkrebs führen können.“

Die Ozonschicht über der Arktis ist Anfang 2011 um 80 Prozent zurückgegangen. Durch die kalten Temperaturen werden die ozonschädlichen Chloratome nicht an Substanzen gebunden und beschädigen die wichtige Schicht in unserer Atmosphäre. Die Ozonschicht unterliegt immer einer Schwankung. Bei kalten Temperaturen nimmt sie ab und füllt sich in den wärmeren Monaten wieder auf. Allerdings war dieser Unterschied in diesem Jahr so enorm, wie noch nie.