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Mehr Umweltschutz in China

Mehr Umweltschutz in China

Moment, bei der Überschrift „Mehr Umweltschutz in China“ müsste jeder Naturfreund doch eigentlich zusammenzucken, denn bislang haben sich die Chinesen nicht gerade durch ein übermäßiges Interesse an der eigenen Umwelt einen Namen gemacht. Aber nach den neuesten Smog-Attacken und den verheerenden Umweltzerstörungen soll die chinesische Wirtschaft jetzt umweltfreundlicher und nachhaltiger wachsen.

Ministerpräsident Li Keqiang sprach sich jetzt beim jährlichen Volkskongress in Peking für mehr Umweltschutz in China aus. Er sagte laut Welt.de: „Smog beeinträchtigt weite Teile von China, Umweltverschmutzung ist zu einem großen Problem geworden. Die Natur hat ihre Ampeln auf Rot gesetzt, um vor inneffizienten und blinden Entwicklungen zu warnen.“ Ging selbst den hohen Herren in Peking dann doch diese schlechte Luft mal etwas zu sehr auf die Nerven oder warum schlägt man plötzlich diese Töne an? Die Regierung will die Arbeit an der neuen Umweltschutz-Steuer vorantreiben, die Produktion der nicht gerade umweltfreundlichen Stahl- und Zementindustrie verringern und, wie schon im vergangenen Monat angekündigt, umgerechnet 237 Milliarden Euro in die Bekämpfung der Wasserverschmutzung zu investieren. Offenbar fürchtet die Regierung in Peking den wachsenden Unmut in der Bevölkerung über die Verschmutzung von Luft, Wasser und Boden. Diese Reformankündigungen wurden von den Experten im Land der Mitte begrüßt. Paul Tang, Ökonom bei der Bank of East Asia in Hongkong, erläuterte: „Es gibt eine Menge von Initiativen für mehr Umweltschutz, denn dieses Problem beeinträchtigt inzwischen das Leben der Menschen und die Wirtschaft. Es ist ein Bereich, der angegangen werden muss.“