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Klimawandel führt zur Veränderung des Lebensraums in der Nordsee

Klimawandel führt zur Veränderung des Lebensraums in der Nordsee

Der Klimawandel mit seinen steigenden Temperaturen und neuen Lebewesen führt zu Veränderungen des Lebensraums in der Nordsee, fürchten Wissenschaftler des Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie  (BSH), berichtete N24 Online am 3. Mai.

Die Wissenschaftler verweisen darauf dass die durchschnittliche Wassertemperatur der südlichen Nordsee laut dem Alfred-Wegener-Institut (Awi) innerhalb der letzten vierzig Jahre um 1,1 Grad Celsius angestiegen ist. Nach Untersuchungen auf der Insel Sylt war die Meereswärme Ende März bereits schon so hoch wie im Mai.

Aufgrund der steigenden Temperaturen gibt es laut dem Awi-Meeresforscher Friedrich Buchholz erhebliche Veränderungen in der Tier- und Pflanzenwelt der Nordsee und führte zu einer Erhöhung der Artenvielfalt.

Zu den neuen Tierarten die bereits in der Nordsee aufgetaucht sind, gehören der Mittelmeerfisch Streifenbarbe, Sardinen, Wolfsbarsche, Sardellen und die Pazifische Auster. Es nach Untersuchungen anderer Forscher durchaus möglich dass eine Verdrängung der Miesmuschel durch die Pazifische Auster erfolgt.

Die höheren Temperaturen könnten außerdem dazu führen dass öfter Algen und Quallen in der Nordsee auftauchen. Obwohl die Wellen in den letzten Jahren höher geworden, wissen die Forscher nicht genau ob dies mit dem Klimawandel zusammenhängt oder nicht.

Die warmen Temperaturen wirken sich allerdings auch positiv aus denn die Tourismusverbände in Norddeutschland konnten in den vergangenen Jahren aufgrund der stabilen Wetterverhältnisse steigende Besucherzahlen verzeichnen.