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Keine Entspannung in Japan

Keine Entspannung in Japan

Aus dem AKW Fukushima gelangt weiter ungehindert Radioaktivität in die Umwelt. Am Wochenende stellten die Sicherungskräfte ein Leck im Block 2 des Kernkraftwerks fest, konnten es allerdings weder schließen noch genau lokalisieren.

Jetzt will man mit Färbemittel dem genauem Verlauf des radioaktiven Wassers auf die Spur kommen. Der Riss an dem das Wasser austritt ist zirka 20 Zentimeter lang. Das genaue Leck im Kühlsystem wurde jedoch noch nicht gefunden. Das Wasser mit einem chemischen Bindemittel zu binden ist fehlgeschlagen. Die Einsatzkräfte im AKW arbeiten mit Hochdruck daran den Abfluss des verstrahlten Wassers zu stoppen.

Damit das angrenzende Meer nicht noch weiter radioaktiv belastet wird, will man Barrieren errichten. Bis jetzt hat das Färbemittel auch noch kein eindeutiges Ergebnis gebracht. Da das Wasser bei den Abflüssen nicht ankam, vermutet man dass das radioaktive Wasser aus den Gesteinsschichten unterhalb von Rohren austritt.

Der 20 Zentimeter lange Riss wurde am Wochenende von einem Mitarbeiter entdeckt. Das austretende Wasser sei mit 1000 Millisievert hochradioaktiv. Das Seegebiet um Fukushima ist bereits 4000 fach stärker belastet als erlaubt. Und es könnte noch Wochen oder gar Monate dauern, bis man das Leck versiegelt habe.

Die Atomenergie trägt in Japan 30 Prozent des Strombedarfs. Aus dem Unglück scheint ein Umstieg in der Energiegewinnung zu resultieren. Die Regierung überlege derzeit die gesteckten Klimaschutzziele zu ändern. Derzeit ist eine Reduktion des CO2-Ausstoßes um 25 Prozent gegenüber 1990 geplant. Werden die übrigen Kraftwerke ebenfalls abgeschaltet braucht Japan eine Zwischenlösung und ie wird vermutlich fossil aussehen.