Stromanbieter Wechseln leicht gemacht!
Jetzt Stromanbieter kostenlos vergleichen!
Richtwerte:    1800 kWh   3500 kWh   5000 kWh

Grünes Image der Solar-Konzerne gefährdet

Grünes Image der Solar-Konzerne gefährdet

Auf der einen Seite gibt es die gute Solarenergie und auf der anderen Seite die böse Atomkraft. So leicht könnte man beispielsweise die Welt aufteilen. Beide Module sind in der Lage, Strom zu produzieren. Doch während Sonnenmodule es sauber und leise tun, produzieren Kernkraftwerke gefährliche Strahlungen und radioaktiven Müll. Ebenso sieht es mit der Demontage für Kernkraftwerke nicht gut aus. Während diese bei den Sonnenmodulen einfach nur abgeschraubt wird und verschrottet werden kann, wird man bei einem Kernkraftwerk auf eine harte Probe gestellt.
So schön, wie das jetzt alles klingt, ist es jedoch garantiert nicht. Die Solarenergie ist nicht so grün, wie sie scheint und die Welt ist nicht so einfach gestrickt. So bestehen die Sonnenmodule zum Teil ebenfalls aus giftigen Stoffen. Dünnschichtmodule sind wesentlich harmloser, jedoch behauptet der Konzern Solarworld dennoch, dass das grüne Image der Branche damit gefährdet wird. Diese Debatte um gefährliche Stoffe in Sonnenmodulen rückt jedoch nicht nur die Branche ins schlechte Licht. Auch die EU stellt sich nunmehr die Frage, in wie weit man die Verwendung solcher bedenklicher Substanzen erlauben sollte. Der Solarindustrie drohen somit nun strenge Umweltauflagen.

Besonders die Konzerne, die eben mit diesen giftigen Stoffen arbeiten, wollen dies verhindern. Denn so gesehen ist es möglich, giftige Stoffe durch ungiftige zu ersetzen, jedoch würde die Umstellung der Module Jahre dauern und Millionen verschlingen. Die Beschwichtigung erfolgt daher anders. Die Konzerne wollen eine einfache, schnelle und freiwillige Sammelaktion für die Stoffe einführen. Jedoch ist das recyceln diese Stoffe alles andere als billig und einfach. So arbeitet eine entsprechende Maschine erst ab 20.000 Tonnen im Jahr rentabel. Ebenso sind bei der Wiederverwertung organisatorische und technische Probleme zu erwarten. Das Solar-Recycling stellt sich also extrem großen Herausforderungen. Und trotz aller Maßnahmen, grün ist die Branche bisher immer noch nicht. Eine Fotostrecke zum Thema findet man hier. Außerdem kann man das Thema eingehend diskutieren und Erfahrungen mit anderen austauschen.