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Gasleck auf der Elgin: Problembehandlung lässt auf sich warten

Gasleck auf der Elgin: Problembehandlung lässt auf sich warten

Seit dem 25. März strömen aus einem Leck der Förderplattform Elgin am Tag etwa 200.000 Kubikmeter Gas aus. Die, in der Nordsee liegende Plattform wurde erst am Donnerstag wieder von Experten aufgesucht, die Daten darüber sammeln sollten, wie man die Pläne zur Behebung des Problems umsetzen könnte.

Nun wurde berichtet, dass man mit den Arbeiten erst in ein paar Wochen beginnen werde. Der französische Konzern und Betreiber der Plattform Total gab bekannt, dass man zunächst einmal Vorbereitungen treffen und das notwendige Equipment zur Plattform bringen müsse. Ein Expertenteam wurde diese Woche bereits zum zweiten Mal per Hubschrauber zur Elgin gebracht.

Zur Behebung des Schadens dürften auf Total Kosten im unteren Milliardenbereich zukommen, so die Schätzungen von Experten. Das größte französische Unternehmen mit einem Jahresumsatz von 185 Milliarden Euro in 2011 dürfte sich also, zumindest finanziell, bald von der Panne erholt haben. Im Vergleich: BP musste bei seiner leckenden Ölplattform im Golf von Mexiko etwa 32 Milliarden Euro rückstellen. Auch für die Umwelt werden weniger gravierende Auswirkungen erwartet, für Total ist es allerdings auch ein Leck im Ruf.