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EU: Strafgeld für Automobilkonzerne

EU: Strafgeld für Automobilkonzerne

Die Europäische Union plant die Einführung einer Strafgebühr für alle Autohersteller, die nicht die neuen Klimaschutzvorgaben einhalten. Die EU-Kommission unter Führung des Präsidenten Jose Manuel Barroso möchte noch vor Weihnachten ein entsprechendes Konzept präsentieren, berichtete „Der Tagesspiegel“ am Sonntag.

„Es sollte Konsequenzen haben, wenn Hersteller die Vorgaben nicht einhalten. Sie sollten eine Art Entschädigung zahlen“, sagte Jose Manuel Barroso auch gegenüber der Zeitung „Bild am Sonntag“ in Bezug auf die angedrohte Strafzahlung für Automobilkonzerne. Nach einem in diesem Jahr verabschiedeten Beschluss sind die Autohersteller dazu verpflichtet, nur noch Automobile zu bauen, die maximal 120 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen.

Die deutschen Autohersteller sind nun stärker unter Druck, denn während der durchschnittliche CO2-Ausstoß in Europa bei 160 Gramm liegt, sind dies bei BMW, Audi & Co. allerdings im Durchschnitt beachtliche 190 Gramm Kohlendioxid je gefahrenen Kilometer.

Nun will die EU-Kommission den Druck auf die Automobilhersteller erhöhen und laut Barroso lassen sich die neuen Grenzwerte durchaus erreichen. Zudem sind nach Barroso der Klimaschutz und Wirtschaftswachstum miteinander zu vereinbaren. Zu den Automobilen, die mit Benzin-, und Dieselmotoren ausgestattet sind, gibt es mittlerweile gute umweltfreundliche Alternativen, wie wir in unserer Beitragsreihe zu Alternativen Kraftstoffen bereits geschildert haben.