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Eon will Speichermethoden für Windstrom testen

Eon will Speichermethoden für Windstrom testen

Das Problem bei der Energiewende ist, dass es an effizienten Speichermöglichkeiten für den Strom mangelt. Eon könnte jetzt dafür eine Lösung gefunden haben.

Das Unternehmen errichtet noch in diesem Jahr eine Demonstrationsalage in Falkenhagen, in welcher der Windstrom in Wasserstoffgas gespeichert werden soll. Eon Technologievorstand Klaus-Dieter Maubach sagte im Gespräch mit der FTD: „In der Speichertechnologie werden wir spannende Entwicklungen erleben, etwa in der Batterietechnologie“. Dafür investiert Eon rund 5 Millionen Euro. Die Anlage soll pro Stunde 360 Kubikmeter Wasserstoff erzeugen, welcher dann vom Gasnetzbetreiber Ontras abgenommen wird.

Eon will seine Strategie künftig auch weiter auf die erneuerbaren Energie fokussieren: „Während wir bei der konventionellen Erzeugungstechnik um die letzten Zehntel-Prozentpunkte Effizienzsteigerung kämpfen müssen, erleben wir wahre Effizienzsprünge bei neueren Technologien wie der Fotovoltaik“, sagte er. „Die Kostensenkungen bei erneuerbaren Energien entwickeln sich zum Teil dramatisch.“

Auch will man alte Gaskraftwerke demnächst abschalten, da diese ihre Betriebskosten nicht mehr einspielen. „Wenn der Regulierer sagt, wir brauchen solche Kraftwerke trotzdem, dann muss er sich etwas einfallen lassen“, sagte der Manager. „Man kann nicht verlangen, dass ein Betreiber Verluste mit Kraftwerken macht.“