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CO2-Debatte: TÜV plädiert für Erhöhung des Benzinpreises

CO2-Debatte: TÜV plädiert für Erhöhung des Benzinpreises

Laut einer aktuellen Umfrage des TÜV Süd sorgen sich lediglich knapp drei Viertel der Fahrer um die Umwelt. Somit seien nur wenige Autofahrer in Deutschland bereit, im Sinne des Umweltschutzes auch tiefer in die Tasche zu greifen. Ebenso käme auch nur für ein gutes Viertel der Befragten beim Autokauf ein Modell mit Erdgas- oder Hybridantrieb in Frage.

Wie der Vorsitzende des TÜV Süd, Peter Hupfer, am Freitag in Leipzig einen Tag vor Eröffnung der Autoshow AMI bekannt gab, akzeptiere „Jeder Dritte keinerlei Mehrkosten für ein umweltfreundliches Auto. Das Umfrageergebnis zeigt deutlich, dass der Markt kostenneutrale umweltfreundliche Lösungen fordert. Da ist die Autoindustrie nach wie vor gefragt. Klar ist aber auch: Umweltschutz zum Nulltarif kann es nicht geben“.

Große Hoffnung schöpft Hüpfer allerdings aus der sich weiter verbreitenden Satellitennavigation. Viel unnötiges CO2 wird durch Staus produziert, die auf grund fehlender Frühwarnung und intelligenter Stauumfahrung entstehen. Kurzfristig schlägt Hüpfer vor, den absoluten CO2-Ausstoß über eine höhere Besteuerung des Kraftstoffs auf europäischer Ebene zu belasten. „Fixkosten für einen stehenden Wagen runter. Verbrauchskosten rauf. Und das letztlich kostenneutral für den Autofahrer“, so der Vorsitzende des TÜV Süd.

Sparen kann somit derjenige, der sein Auto auch mal stehen lässt und auf die öffentlichen Verkehrsmittel respektive das Fahrrad zurückgreift.