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China: Umweltschutz als Druckmittel?

China: Umweltschutz als Druckmittel?

In letzter Zeit hat China mehrere Schritte für den Umweltschutz unternommen. Soweit löblich, doch dienten diese Maßnahmen aller Wahrscheinlichkeit nach nur Exportbeschränkungen für seltene Erden aufzulegen. Seltene Erden sind Metalle, welche von der Hightech-Industrie in großem Maßstab benötigt werden, beispielsweise für Supraleiter, in der Chemie oder für Flachbildfernseher.

Derzeit ist China der größte Exporteur mit 97 Prozent Marktanteil. Derzeit werden. Nun senkte China im Herbst abrupt die Exportrate und erhöhte die Exportzölle. Ebenso wurden schärfe Grenzwerte für Abwässer beim Abbau von speziellen Rohstoffen geplant. In Gesprächen mit deutschen Unternehmen kündigte Vizeministerpräsident Li Keqiang an, stärker auf die Einhaltung der Umweltauflagen achten zu wollen und den illegalen Abbau zu bekämpfen.

Nach Meinung von Experten und Unternehmen dienen diese Maßnahmen jedoch nicht der Umwelt, sondern einzig daran, der Welt ihre Abhängigkeit von Chinas Metallexporten zu erinnern. Allerdings könnte die Rechnung nicht aufgehen, denn China hat die Führungsrolle nur, da die Metalle so günstig wie nirgends anders gefördert werden konnten – natürlich zu Lasten der Umwelt. Allerdings sitzt China nur auf rund 30 Prozent der weltweiten Vorkommen. Durch die steigenden Preise werden wahrscheinlich auch Australien, Russland und die UA ihre Minen wieder eröffnen.