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Bundesregierung verzögert EU-Auflagen für Autohersteller

Bundesregierung verzögert EU-Auflagen für Autohersteller

Bei den umstrittenen Klimaauflagen für Autos geht Deutschland nun auf Konfrontationskurs. Die EU-Botschafter verschoben eine entgültige Festlegung, da es aus Berlin Druck gab. Als Begründung gab man an, dass die Grenzwerte noch nicht reif für eine Entscheidung währen. Somit können die deutschen Autohersteller noch bis 2020 aufatmen. Denn strengere EU-Vorgaben bezüglich des Kohlenstoffdioxidausstoßes wird es bis dahin nicht geben.

Am Donnerstag gab die irische EU-Ratspräsidentschaft dem Druck aus Deutschland nach und stellte den vereinbarten Kompromiss zur Abstimmung mit dem Europäischen Parlament nicht. Demzufolge übernimmt nun die litauische Ratspräsidentschaft das Dossier und der Bundesregierung ist somit Zeit geschenkt worden um im Ministerrat eine Sperrminorität zu organisieren. Ob man für die deutschen Hersteller eine Erleichterung durchsetzen kann, bleibt allerdings abzuwarten. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll persönlich beim irischen Ministerpräsidenten Enda Kenny um eine Verschiebung der Abstimmung gebeten haben, so hieß es aus Brüssel.

Die Unterhändler von Parlament und Ministerrat vereinbarten, dass Neuwagen ab 2020 nur noch 95 Gramm statt derzeit 130 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen dürfen. Eine Senkung des Kraftstoffverbrauches von 5,5 auf 4 Liter pro 100 Kilometer wären die Folge. Elektroautos sollten zur einfacheren Erreichbarkeit dieses Zieles doppelt angerechnet werden.