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BP will neue Absaugglocke auf das Bohrloch setzen

BP will neue Absaugglocke auf das Bohrloch setzen

Seit über 80 Tagen strömt Öl in den Golf von Mexiko. Etwa 100 Liter pro Sekunde, 8.000.000 Liter pro Tag. Ein Teil des Öls wird abgesaugt, ein weiterer mit Hilfe einer ersten Absaugglocke aufgefangen. Diese konnte jedoch nur einen kleinen Teil des Öls auffangen. Nun wurde die Glocke entfernt und soll durch eine bessere Version ersetzt werden, mit deren Hilfe man den Großteil des ausströmenden Öls auffangen will.

Daneben laufen noch zwei Entlastungsbohrungen, um den Druck auf das Bohrloch zu minimieren. Diese könnten bis Ende Juli abgeschlossen. Derzeit entweicht das Öl wieder vollkommen unkontrolliert, während Roboter seit Samstag in 1,6 Kilometer Tiefe versuchen die Stutzen für die neue Glocke vorzubereiten. Der Tausch könnte 4 bis 7 Tage dauern und soll Anfang dieser Woche abgeschlossen werden.

Die bis jetzt größte Ölkatastrophe war durch eine Explosion auf der Ölplattform „Deepwater Horizon“ im April ausgelöst worden. Für BP könnte dieser Unfall das Ende bedeuten. Bis jetzt haben die Katastrophenmaßnahmen den Konzern über 3 Milliarden Dollar gekostet, vom Imageschaden ganz zu schweigen. Es wird auch bereits über den Verkauf der Marke Castrol nachgedacht. In zwei Wochen zieht BP die Halbjahresbilanz und danach ist Großreinemachen angesagt.