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Beunruhigend: Französische Studie zum Thema Genmais

Beunruhigend: Französische Studie zum Thema Genmais

Darüber, inwiefern sich genmanipulierter Mais auf die Gesundheit des Menschens auswirkt, wird schon seit langem diskutiert. Nun allerdings sorgen aktuelle Meldungen aus Frankreich für große Unsicherheit: Ratten, die mit Genmais gefüttert wurden, erkrankten an Krebs und starben auch deutlich früher als jene Ratten, die nicht mit dem Genmais in Berührung kamen. Und die Tumore, die die mit Genmais gefütterten Ratten entwickelten, waren so groß wie Tischtennisbälle. Ab dem vierten Monat der Untersuchung traten die ersten Tumore bei den Ratten auf und einige Zeit später wurden immer mehr Tiere krank.

Schon vor einigen Jahren fand ein Molekularbiologe heraus, dass Organismen, die gentechnisch verändert wurden, zu Veränderungen bei menschlichen Embryonenzellen führen können. Im Rahmen der Untersuchung von französischen Forschern kam heraus, dass es nicht die Menge ist, die die Krankheiten begünstigen, da selbst geringfügige Dosen Erkrankungen auftreten. Zudem fand man heraus, dass die weiblichen Ratten vor allem an Brusttumoren litten und an Nierenversagen starben. Bei den männlichen Tieren waren Nieren- und Leberversagen die häufigste Todesursache.

In Europa ist der Anbau des am meisten verbreiteten Genmaises zwar verboten, der Import ist seit 2003 jedoch erlaubt. Er wird unter anderem als Tierfutter genutzt, aber auch in Form von Maismehl und Maisgrieß. Damit kann der Genmais auch auf unsere Teller gelangen. Ein Sprecher der EU-Kommission sagte dazu, dass diese Konsequenzen ziehen werde, wenn sich herausstellte, dass die Studie wissenschaftlich fundiert ist. Die Zulassung einer anderen Sorte Genmais, die für den europäischen Markt gedacht ist, wird erst mal auf Eis gelegt. Das ist gleichzeitig übrigens auch die einzige Sorte Genmais, die in der EU angebaut werden darf.