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Shell steigt ins Geschäft mit Strom und Gas ein

Shell steigt ins Geschäft mit Strom und Gas ein

Aus dem großen Unternehmen, das bislang eher für seine Mineralölprodukte bekannt war, wird bald auch ein Energiekonzern. Shell steigt in Geschäft mit Strom und Gas ein. Über die Partnerfirma First Utility will der Öl-Gigant künftig auch Strom und Gas für private Haushalte anbieten.

Der britische Energieversorger First Utility und der Ölkonzern Shell haben eine Partnerschaft vereinbart, mit welcher der Mineralölkonzern in das Geschäft mit Strom und Gas einsteigen will. Die Briten kümmern sich dabei um die Verwaltung der Verträge der Strom- und Gaskunden. Shell hingegen hat die Aufgabe der Energiebeschaffung und deren Lieferung an die Kunden übernommen. Gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters sagte Maik Neubauer, der Geschäftsführer der First Utility GmbH in Deutschland: „Der deutsche Markt ist stark fragmentiert, aber viele Anbieter sind nur regional aktiv.“ Seinen Angaben zufolge hätten 70 Prozent der Kunden noch nie ihren Energieanbieter gewechselt. Das will man nun mit dieser Unternehmenspartnerschaft ändern. First Utility betreut allein in Großbritannien mehr als 850.000 Kunden, womit man auf der Insel zu den größten unabhängigen Energieversorgern überhaupt zählt. Um die Kunden auch hierzulande zu überzeugen, setzt man eigenen Angaben zufolge auf wenige übersichtliche Tarife mit fairen Preisen und einen umfassenden Kundenservice. Unter dem Namen Shell Privat Energie tritt der Konzern dann künftig in Konkurrenz mit den mehr als tausend Strom- und mehr als 800 Gasanbietern auf dem deutschen Energiemarkt. Damit das Geschäft auch gleich vom Start weg gut anrollt, will man die neue Sparte auch an den deutschlandweit rund 2.200 Shell-Tankstellen kräftig bewerben.