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Neue Kombination aus Dachgarten und Photovoltaikanlage

Neue Kombination aus Dachgarten und Photovoltaikanlage

Bald könnte es mit der leidigen Entscheidung für Immobilienbesitzer, Dachgarten oder Photovoltaikanlage, vorbei sein. Ein Projekt der Universität für Bodenkultur Wien (BOKU) zeigt jetzt, wie eine neue Kombination aus beiden Nutzungsarten aussehen könnte und welchen Nutzen sie bringt.

Drei Jahre lang hat ein interdisziplinäres Forscherteam der BOKU den ersten PV-Dachgarten entwickelt und jetzt die Kombination aus Dachgarten und Photovoltaikanlage vorgestellt. Dabei schafft die intensiv begrünte Dachterrasse ein angenehmes Wohlfühlambiente, die Photovoltaik-Pergola mit halbtransparenten Glas-Glas-Modulen spendet Schatten und erzeugt grünen Solarstrom. Nun werden Projektpartner gesucht, die diese innovativen Gärten auf ihren Dächern verwirklichen wollen. Alleine durch die Photovoltaikanlage spart man mit der Versuchsanlage jährlich fünf Tonnen CO2 ein, ohne dass dabei schon das CO2-Bindevermögen der Pflanzen und Erde mit berücksichtigt wäre. Eine PV-Dachgarten-Einheit ist zirka 56 m² groß und kann durch die modulare Bauweise beliebig oft auf einem Dach wiederholt werden. Ein Modul liefert mit jährlich rund 5.500 kWh Solarstrom den Strom für zwei Haushalte. Mit seinem Quadratmeterpreis von rund 1.400 Euro liegt der PV-Dachgarten in etwa im Preisbereich eines normalen Wintergartens. Zusätzlich liefert das Konzept aus Österreich aber eben auch noch Strom aus einer erneuerbaren Energiequelle. Susanne Lins, die Leiterin des Projektes, sagte dazu: „Auch wenn in der Errichtung Zusatzkosten anfallen, langfristig gesehen bringt der PV-Dachgarten gleichzeitig Einsparungen. Die Photovoltaik liefert Strom für das Gebäude und die Begrünung wirkt wie eine Klimaanlage für das oberste Geschoß, das im Sommer ohnehin häufig von Überhitzung betroffen ist. Der Gründach-Aufbau wirkt als Schutzpanzer für die Dachhaut und verlängert deren Lebensdauer. Dadurch, dass Regenwasser gespeichert wird, gelangt eine geringere Menge in den Kanal, wodurch das Abwassersystem entlastet werden kann.“